Kanzlerwahlkampf 2013 SPD holt junge Werber ins Boot

Noch weiß die SPD nicht, wen sie zur Bundestagswahl 2013 ins Rennen um die Kanzlerschaft schickt. In der Frage, welche Agentur die Kampagne inszenieren soll, herrscht dagegen bereits Klarheit.
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Die Werber der Agentur „Super an der Spree“ gelten als Experten auf dem Gebiet der Kommunikation im Internet. Quelle: dpa/picture alliance

Die Werber der Agentur „Super an der Spree“ gelten als Experten auf dem Gebiet der Kommunikation im Internet.

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BerlinWas da in Berliner Politikkreisen durchsickert, sieht nach rot-grüner Koalition unter anderen Umständen aus: Nach Informationen des Handelsblatts zieht die SPD mit den beiden Kreativköpfen Karsten Göbel und Stefan Trabant von der Berliner Werbe- und Kampagnenagentur „Super an der Spree“ in den nächsten Kanzlerwahlkampf. Das wäre pikant, weil Trabant in den vergangenen Jahren für die Agentur „Zum Goldenen Hirschen“ arbeitete, die die Kampagnen der Grünen inszenierte. Weder Göbel und Trabant noch die SPD wollten die Handelsblatt-Informationen gestern dementieren oder bestätigen.

Die Sozialdemokraten stehen damit zwei Jahre vor der Bundestagswahl zwar ohne Kanzlerkandidaten, dafür aber mit Werbekompetenz da. Und zwar mit geballter. Denn nach Handelsblatt-Informationen aus dem SPD-Umfeld werden „Super an der Spree“ für den Etat eine Arbeitsgemeinschaft mit der Kommunikationsberatung Johanssen und Kretschmer eingehen. Unter welchem Namen das Agenturenduo für die SPD antritt, ist noch offen.

Die Berliner stehen vor einer schwierigen Aufgabe. Bisher ist unklar, welcher der drei Favoriten - Parteichef Sigmar Gabriel, Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier oder Ex-Finanzminister Peer Steinbrück - den Kandidaten macht.

Die - nach Wünschen der SPD - Kanzlermacher bei „Super an der Spree“ sind ein kleines Team von zwölf festen Mitarbeitern. „Aber alles erfahrene Leute“, wie Göbel betont. „Und man kann ja wachsen.“

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1 Kommentar zu "Kanzlerwahlkampf 2013: SPD holt junge Werber ins Boot"

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  • richtig so


    die SPD Geier halten gerade mal wieder Ausschau,
    wessen hart verdientes Geld sie wieder verteilen können

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