Kassenwart der Liberalen Solms offenbar wieder FDP-Schatzmeister

Hermann Otto Solms soll offenbar wieder das Amt des Bundesschatzmeisters der FDP übernehmen. Der gut vernetzte Hesse sei nun der einzige, der die Liberalen in ihrer tiefen Krise finanziell über Wasser halten könnte.
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Durch das Wahldebakel steht die FDP vor enormen finanziellen Schwierigkeiten. Hermann Solms soll der Partei daraus helfen. Quelle: dapd

Durch das Wahldebakel steht die FDP vor enormen finanziellen Schwierigkeiten. Hermann Solms soll der Partei daraus helfen.

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BerlinDer designierte neue FDP-Chef Christian Lindner will Hermann Otto Solms wieder zum Bundesschatzmeister der Partei machen. Die Gespräche zwischen beiden liefen, ein Ergebnis liege aber noch nicht vor, sagte ein Sprecher Lindners am Samstag auf dpa-Anfrage und bestätigte damit einen Bericht des Magazins „Focus“. Solms saß mehrere Jahrzehnte für die Liberalen im Parlament, war lange FDP-Fraktionschef und zuletzt Bundestagsvizepräsident. Mit dem Job als oberster Kassenwart der FDP hat der 72-Jährige viel Erfahrung: Er arbeitete auf diesem Posten bereits von 1987 bis 1999 und von 2004 bis 2011.

In den 90er Jahren war Solms als Schatzmeister eine peinliche Panne unterlaufen: Er hatte damals versäumt, die staatliche Parteienfinanzierung ordnungsgemäß zu beantragen, was die FDP in einige Schwierigkeiten stürzte.

Bei der Bundestagswahl war die FDP auf unter fünf Prozent abgestürzt und damit nicht nur aus der Regierung, sondern auch aus dem Parlament geflogen. Nun bemüht sich die Partei um einen Neustart. Die neue FDP-Spitze um Lindner soll im Dezember auf einem Parteitag gewählt werden. Durch das Wahldebakel stehen den Liberalen auch finanziell schwierige Zeiten bevor – die staatliche Parteienfinanzierung sinkt und auch die Spenden dürften zurückgehen.

In Parteikreisen hieß es laut „Focus“, der gut vernetzte Solms sei der einzige, der die FDP in ihrer tiefen Krise mit seinen Kontakten zu Spendern und Sponsoren finanziell über Wasser halten könne.

  • dpa
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11 Kommentare zu "Kassenwart der Liberalen: Solms offenbar wieder FDP-Schatzmeister"

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  • So ist Marktwirtschaft!: Die FDP hat sich in die Pleite getrieben! Ein gutes Beispiel, wenn man nicht mehr für den Markt (die Bürger) arbeitet. Die Insolvenz folgt.

  • "Der Scheitel" ist zurück! Jetzt wird alles gut!!!

  • Ich habe Hermann Otto Solms als Liberalen und als Finanzfachmann sehr geschaetzt. Warum er sich das jetzt antun will bei einer Partei, die laengst nicht mehr das vertritt, wofuer er steht, verstehe ich ueberhaupt nicht.

  • Und wer Kapitalismus (Großkapital - Monopole und Kartelle - mittel Geldschöpfung aus dem Nichts = Banken + Zentralbanken + Lizenz vom "Staat") mit freier Marktwirtschaft verwechselt ebenfalls nicht.

    Der Liberalismus muss erst das auf die Reihe bekommen, dann werden wir ihn wieder respektiern. Das Volk!

  • Auf zu alten Ufern. Herr Solms soll die alten Verbindungen zur Klientell neu beleben, damit Geld in die Kasse kommt.
    Herr Lindner hatte ja bei der Handhabung der internen Probleme der FDP Distanz gehalten und die heißen Teile nur behandschuht angefaßt, um sich die Finger nicht zu verbrennen. Trotz dem wird er mit den altbewährten Kochrezepten dieser Partei in Verbindung gebracht. Schlechte Küche spricht sich rum. So fängt man nicht NEU an.

  • Der Anschauungsunterricht aus über 100 Jahren praktizierter real-existierender Sozialismus ist offenbar nicht genug, um dieses Konzept aus den Köpfen zu verbannen. Wer in Freiheit das Gegenteil von "liberal" (liberty heißt Freiheit) sieht, dem ist nicht zu helfen. Und wer Kapitalismus (Großkapital - Monopole und Kartelle - mittel Geldschöpfung aus dem Nichts = Banken + Zentralbanken + Lizenz vom "Staat") mit freier Marktwirtschaft verwechselt ebenfalls nicht.

    Den Sozialismus in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf - wie recht Honecker doch damit hatte. Die denken nämlich nicht daran. Und genau so wie damals wird es auch enden. Wir sind auf dem besten Weg.

  • Mehr freie Marktwirtschaft bedeutet aber mehr Freiheiten für Stärkere und damit Unterdrückung einer Mehrheit durch eine stärkere Minderheit.

    Dies ist aber das Gegenteil dessen was man unter liberal verstehen sollte: Mehr Freiheiten der Bevölkerungsmehrheit gegenüber einer nach ungezügelter Macht strebenden Minderheit...

    Also dann wohl doch besser kein jenes Machtstreben unterstützender freier Markt...

  • @ Brueckstein,
    dann sollte für die nicht im Bundestag vertretenen Parteien die Bezeichnung "Kassenwart" verwendet werden.

  • Offenbar wird hier ALTER Wein in ALTE Schläuche gefüllt.

    Die FDP hat die Botschaft der Wähler NICHT VERSTANDEN!!!! Die alte Führungsriege MUSS WEG, einschließlich des Systemlings Lindner. Dieser stellt keinen Neuanfang dar - und schon gar nicht im Hinblick auf eine liberale Politik.

    Was wir NICHT brauchen ist eine weitere sozialistische Blockpartei - die treten sich bereits gegenseitig auf die Füsse.

    Die FDP MUSS endlich (wieder) eine liberale Partei im ursprünglichen Sinne werden und dieser vernachlässigten Strömung endlich eine Stimme geben gegenüber den Zentralplanern/Lobbies geben, den Sozialisten einerseits und den (Groß)Kapitalisten (Monopolisten, Subventionsabgreifer): für mehr individuelle Freiheit und Verantwortung und FREIE Marktwirschaft (nicht diese staats-, bank- und konzerngelenkten Strukturen, die wir haben).

    Hier die Abrechunung mit der derzeit real-existierenden FDP und ihres Wahlergebnisses durch Nobert Tofall, einem der Gründungsmitglieder des "Liberalen Aufbruchs":

    http://www.mmnews.de/index.php/politik/15205-fdp-einfach

    Wo bleibt der Aufstand der gebeutelten Parteimitglieder gegen die immer noch dominierenden FDP-NOMENKLATURA a la Lindner?
    So ist jedenfalls kein Neuanfang möglich und die FDP wird verdientermaßen in der Versenkung verschwinden!

  • Warum wird dieser versteckte Adlige, Hermann Otto Solms für dieses Amt Bundesschatzmeisters der FDP gewählt?
    Glaubt er, er kann das Finanzielle Fiasko der FDP aufhalten?
    Er hätte sich mehr einbringen müssen, in den Kindergarten der FDP, solange sie noch im Bundestag war.

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