Kein Nachfolger Merkel denkt nicht an Rücktritt Wulffs

Trotz des anhaltenden Drucks auf Christian Wulff sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel keinen Grund, über einen Rücktritt des Bundespräsidenten nachzudenken. Es gebe auch keine Absprache über einen möglichen Nachfolger.
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Er bekommt offenbar Rückhalt von der Kanzlerin in der Krise: Bundespräsident Christian Wulff und Angela Merkel. Quelle: dapd

Er bekommt offenbar Rückhalt von der Kanzlerin in der Krise: Bundespräsident Christian Wulff und Angela Merkel.

(Foto: dapd)

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel sieht keinen Anlass, sich über einen möglichen Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff Gedanken zu machen. Das sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag in Berlin. Es gebe auch keine „wie immer geartete Absprache“ der Koalitionspartner über einen möglichen Nachfolger im Falle eines Rücktritts des Bundespräsidenten.

Ein für diese Woche vorgesehenes Treffen zwischen Wulff und Kanzleramtschef Ronald Pofalla (CDU) sei lange geplant, sagte Seibert. Die Kanzlerin selbst trifft Wulff am Donnerstag bei einem Neujahrsempfang im Schloss Bellevue. „Sie freut sich auf das Wiedersehen mit dem Bundespräsidenten bei dieser Gelegenheit.“

  • dpa
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11 Kommentare zu "Kein Nachfolger: Merkel denkt nicht an Rücktritt Wulffs"

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  • richtig.
    Und wie sagte Erich mal
    "Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf"

  • Das müssen Sie richtig verstehen, die agiert doch schon wie eine große Staatsratsvorsitzende

  • Die Wahl wird insofern Änderungen bringen, als wir Bürger dann noch mehr gesagt bekommen, was wir dürfen oder nicht (Rauchen, Weintrinken usw.) und wir werden noch mehr merken, dass wir im knallharten Sozialismus sind.
    So richtig Meinungsfreiheit haben wir ja jetzt schon nicht mehr. Das wird dannnoch mehr udn dann vielleicht sogar strafbar, wenn wir nicht polcor sind
    Die alten Ost-Kader mit Hilfe unser Grünen haben es dann endlich geschafft mit großer Untrstützung der pseudo-integrierten Grünen mit Migrationshintergrund, wie das so schon heißt, im Klartext, den vielen türkischen angeblich so integrierten Frauen bei den Grünen und der SPD.

  • @ille1975
    ob abhängig oder unabhängig,
    daß der Präsident die verfassungsrechtlich garantierte Pressefreiheit mit Füßen tritt, das wurde aufgedeckt und das war wichtig,
    das Gleiche gilt für den Lügenbaron.

  • Ja, wie er selbst sich ans Amt klammert, das finde ich schon ekelhaft. Hat das nciht auch Honeckr so gemacht?
    Aber macht das Merkel nicht auch?
    Die Frau ist so machtgeil, die würde doch mit Teufel koalieren, wenn es ihre Macht sichert. Zumal ihr Demokratie ohnehin zuwider ist
    Unsere derzeitgen Politker, die ohnehin nur noch allerunterste Schiene sind, sind wir Bürger und das Land doch völlig egal.
    Es geht ihnen allen nur um sich selbst, die gute Versorgung muß gesichert werden. Der dumme Bürger zahlt das ja, zu mehr brauchen sie die Bürger nicht
    Sie sind eigentlich alle nur noch ein ekelhaftes Pack

  • "Niemand hat die Absicht" ...

  • Quittung? Totalitäre Statten?

    Was wird die Wahl in 2013 ändern? NICHTS!

    Die Demokratie ist doch bereits tot, mausetot. Wo sind bitteschön die unabhängigen Medien, die die Bevölkerung aufklären. Ja wo sind sie denn?

  • Macht nichts,
    die konservativen Werte findet man in der CDU/CSU
    nur noch in homöopathischen Dosen,
    die Wahl 2013 ist eh verloren,
    da lebt es sich ganz ungeniert.
    Wulffs verhalten ähnelt schon den Präsidenten totalitärer Staaten, wie die DDR, der dankt nur ab, wenn man ihm einen Tritt versetzt.

  • Noch lächerlicher würde es wirken, würde die Kanzlerin auf die peinliche Medienschelte auch nur einen Pfifferling setzen und sich hiervon ins Bockshorn jagen lassen. Schlimmer geht es nicht mehr in diesem Land.

  • Wer Wulff kennt, der weiß, er wird niemals freiwillig zurücktreten. Er ist ein Machtmensch, der es, wenn um seine Person geht, nicht ehrlich und uneinsichtig ist. Der Bundespräsident ist hier nicht Opfer einer Kampagne, sondern er selbst hat sich durch seine Fehler in diese Lage gebracht.

    Was erwarten wir von einem Bundespräsidenten? Er sollte gewisse Werte durch sein Handeln verkörpern, hierzu zählen Ehrlichkeit, Offenheit, Weitsichtigkeit und Selbstlosigkeit. Diese hat und wird Christian Wulff nie verkörpern. Aus diesem Grund ist Herr Wulff ungeeignet für dieses Amt.

    Dass Herr Wulff ungeeignet für dieses Amt ist, haben mittlerweile eigentlich alle Spitzenpolitiker auch erkannt. Aus parteipolitischen Kalkül heraus wettern allerdings die einen für den Verbleib, während die anderen ihn gerne "absägen" würden, aber ebenfalls aus parteipolitischen Interesse heraus, sich nicht als "Königsmörder" darstellen möchten.

    Die Folge wird sein, dass wir weiterhin mit einem Bundespräsidenten Wulff leben müssen, der so schwach als Person sein wird, dass er sein Amt eigentlich gar nicht ausüben kann.

    Wenn Christian Wulff denn bis zum Ende durchhält, wird er das Amt des Bundespräsidenten soweit "heruntergewirtschaftet" haben, dass es sich nur noch, wie er schon sagt, um ein Abbild der Gesellschaft handelt, so dass es überflüssig ist. Vielleicht geht er dann doch noch in die Geschichte als der letzte Bundespräsident ein.

    Man kann nur an alle Parteien appellieren, dieses zu verhindern.

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