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Keine Bestandsgarantie Struck: Alle Bundesländer von Truppenabbau betroffen

Für keinen Bundeswehr-Standort gibt es nach den Worten von Verteidigungsminister Struck eine Bestandsgarantie. Die regionale Wirtschaftslage spiele keine Rolle.

HB BERLIN. Von der geplanten Schließung zahlreicher Bundeswehrstandorte werden nach Angaben von Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) alle Bundesländer betroffen sein. Es gebe keine Chance, Rücksicht auf regionale Besonderheiten zu nehmen, auch wenn das für die Kommunen eine unbefriedigende Situation sei, sagte Struck bei einem Truppenbesuch im bayerischen Dillingen.

Nach Strucks Worten werden sämtliche Standorte überprüft. «Für keinen kann es eine Garantie geben», betonte der Minister mit Blick auf entsprechende Forderungen der Ministerpräsidenten. Zugleich kündigte er Gespräche mit den Länderchefs «in allernächster Zeit» an. Seinen Angaben zufolge soll das Stationierungskonzept bis spätestens Ende des Jahres vorliegen. Dann werde die Entscheidung über die Schließung von rund 200 Bundeswehr-Standorten fallen, betonte der SPD-Politiker.

Der Vorgänger Strucks, Rudolf Scharping (SPD), hatte geplant die Zahl der Standorte lediglich um 100 von derzeit rund 600 auf 500 zu reduzieren.

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