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Keine Entlassungen NRW will 11 300 Stellen einsparen

Nordrhein-Westfalens Finanzminister Jochen Dieckmann (SPD) will durch längere Arbeitszeiten der Beamten mittelfristig 11 300 Stellen in der Landesverwaltung abbauen.

HB/dpa DÜSSELDORF. Diese Zahl ergebe sich aus dem Beschluss der Landesregierung, die Wochenarbeitszeit von derzeit 38,5 Stunden auf grundsätzlich 41 Stunden zu erhöhen, sagte Dieckmann am Freitag. Entlassungen werde es nicht geben. Im Landesdienst gibt es rund 310 000 Stellen. Mehr als jeder zweite Beschäftigte ist Lehrer.

Der Stellenabbau gelte für die gesamte Beamtenschaft des Landes, nicht nur für die Lehrer. Wie sich der Stellenabbau auf die einzelnen Ressorts verteilen solle, müsse noch im Kabinett besprochen werden, sagte Dieckmann im WDR-Mittagsmagazin.

Die 11 300 Stellen sollen vor allem über Altersfluktuation gestrichen werden. Dieser Prozess werde fünf bis zehn Jahre dauern, sagte ein Ministeriumssprecher. Die Hauptentlastung für den Landeshaushalt werde ab 2007 erreicht. In der Endstufe sollten durch den Personalabbau rund 500 Millionen Euro pro Jahr gespart werden.

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