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Keine Veränderung durch Führungswechsel SPD: Trendwende lässt auf sich warten

Uneinheitlich ist das Stimmungsbild für die Sozialdemokraten in der Öffentlichkeit. Sicher konnen die Meinungsforscher nur eines sagen: Eine Trendwende wurde durch den Führungswechsel nicht herbeigeführt.

HB BERLIN. Die wöchentliche Emnid-Umfrage vom vergangenen Wochenende ergab bei der Sonntagsfrage einen Rückgang für die SPD von 26 auf 24 %, wie die „Bild“- Zeitung (Mittwoch) berichtete. Zu einem anderes Ergebnis kam eine Forsa-Umfrage für RTL und „Stern“ vom Montag: Danach legte die SPD im Vergleich zur Vorwoche von 24 auf 26 % zu. Die Statistiker gaben dazu eine Fehlertoleranz von plus/minus 3 % an. Beide Institute hatten rund 1000 Bundesbürger befragt.

Unterschiedlich waren auch die festgestellten Verschiebungen bei der Union. Emnid ermittelte ein Plus von einem Punkt auf 49 %, Forsa ein Minus von zwei Punkten auf 47 %. Emnid-Chef Klaus- Peter Schöppner sagte der „Bild“-Zeitung: „Ich sehe durch den Wechsel von Schröder zu Müntefering keine Anzeichen für einen Stimmungsumschwung. Im Gegenteil: Die Wähler beurteilen die Verteilung der Macht auf zwei Personen eher skeptisch.“ Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte am Freitag seinen Verzicht auf den SPD-Vorsitz bekannt gegeben. Müntefering soll auf einem Sonderparteitag im März als Nachfolger gewählt werden.

Die Mehrheit glaubt nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Senders N24 nicht, dass Müntefering die Partei aus ihrem Tief holen kann. 60 % waren der Meinung, dass der künftige Vorsitzende der Partei nicht zu besseren Stimmungswerten verhelfen kann.

Bei den Anhängern der Grünen wachsen laut Forsa die Sympathien für schwarz-grüne Koalitionen. Die Hälfte (50 %) von ihnen meint, die Grünen sollten auch mit CDU/CSU koalieren. 47 % der 515 befragten Grünen-Anhänger sprachen sich gegen schwarz-grüne Koalitionen aus, wie der „Stern“ am Mittwoch als Auftraggeber berichtete.

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