Keine weitere Amtszeit Seehofer winkt ab

Noch in einem Interview vor wenigen Monaten hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sich eine weitere Amtszeit offengehalten. Jetzt ändert der CSU-Vorsitzende seinen Kurs.
Update: 07.01.2015 - 04:26 Uhr 6 Kommentare
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich über eine mögliche Kandidatur in Bayern geäußert. Quelle: dpa

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich über eine mögliche Kandidatur in Bayern geäußert.

(Foto: dpa)

BerlinDer bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer plant nach eigenen Worten definitiv keine weitere Amtszeit. "Ich werde bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr kandidieren", sagte der CSU-Politiker der Zeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht.

Zu den Chancen möglicher Nachfolger wollte er sich nicht äußern. "Es geht jetzt um gute Politik und nicht um Personalüberlegungen", betonte Seehofer.

Im Oktober hatte er sich in einem "Spiegel"-Interview eine erneute Kandidatur bei der Landtagswahl 2018 offengehalten. "Ich habe das große Ziel, dass wir in der CSU einen geordneten Generationenübergang hinbekommen. Aber ich wüsste auch, was ich zu tun hätte, wenn kein ordentlicher Übergang gewährleistet wäre", sagte Seehofer damals.

Als möglicher Nachfolger wird der bayerische Finanzminister Markus Söder gehandelt, dessen Verhältnis zu Seehofer allerdings als belastet gilt. Auch Wirtschaftsministerin Ilse Aigner war als Kandidatin genannt worden.

  • rtr
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6 Kommentare zu "Keine weitere Amtszeit: Seehofer winkt ab"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Günther Schemutat
    dies könnte tatsächlich nur zu Guttenberg

  • Das Söder, der auf jedem Nockerberg regelrecht verarscht wurde zur Gaudi der Zuschauer... MP wird , halte ich für ausgeschlossen. Vermutlich wird von Guttenberg überraschend als Kandidat in 2 Jahren aus der Tasche gezogen. Das Seehofer nicht mehr antritt ist vernünftig, die CSU braucht einen wie Straus der den Laden gefühlsmässig und lautstark alleine führen kann.

    Das wird Seehofer seine größte Aufgabe werden einen zu finden, der auch der linken CDU und Merkel Paroli bietet und bei einer gefährlichen Koalition mit den Grünen 2017 NEIN sagt!

    Die Bayern sind der letzte Stamm Deutschlands, der noch halbwegs erkennbar ist.

  • Mal sehn ob Seehofer dabei bleiben wird.

    Oder ob er nicht unruhig wird angesichts der Rempeleien, die mit seinem Nichtwiederantritt ins Haus stehen dürften.

  • Noch in einem Interview vor wenigen Monaten hat der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sich eine weitere Amtszeit offengehalten. Jetzt ändert der CSU-Vorsitzende seinen Kurs.

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    In Deutschland gibt es noch Meinungsfreiheit...

    und auch ein Politiker darf mal sagen dass er eventuell nicht mehr kandidieren will...

    dabei testet man auch wie der Zusammenhalt in seiner Partei ist...

    aber für Deutschland und auch für Europa gilt :

    Niemanden wäre Kompetenter um die Aufgabe des Bundeskanzlers nach Frau Angela Merkel gerechter zu werden als...

    Herr Horst Seehofer !

    Und wenn man bei der CSU mit persönlicher Karriere Egoismus

    sich selber mehr als seinen Heimatland liebt ,

    dann sind andere Nachfolger von vorne herein in frage zu stellen.

    Auch Europa braucht ein starker deutscher Bundeskanzler...

    fragt sich nur ob dieses auch nicht erkannt wird bei der CSU-Politiker.







  • Ich kann ihn verstehen - ungeschlagen abtreten ist hochprofessionell. Im übrigen kann ich mir vorstellen, daß er auf das Gewürge mit den ganzen anstehenden Themen wie Grexit, Pegida, Euro-Wahn, Frauenquote und was sonst noch so kommt, mal überhaupt keine Lust hat. Das dürfen sich gefälligst die machtversessene Merkel und der geltungssüchtige Söder antun - sollen sie sehen, wieviel Ruhm sich dabei absahnen läßt. Keiner, wie ich meine. Und das hat der Horst auch begriffen.

  • Seehofer will bei der nächsten Landtagswahl nicht mehr kandidieren.
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    Einen möglichen Nachfolger nannte er nicht.
    Darüber hinaus verteilt Seehofer Tipps an die CDU und sagt für 2017 die absolute Mehrheit im Bund voraus.

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