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Kindermord War ein Junge das erste Mordopfer des späteren NSU?

Am 6. Juli 1993 wurde die Leiche eines kleinen Jungen in Jena gefunden. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Jetzt wird neu ermittelt. Unter Verdacht: Der inzwischen tote NSU-Terrorist Böhnhardt und einer seiner Jugendfreunde.
17.06.2014 - 10:07 Uhr 1 Kommentar
Der tote NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt soll vor 21 Jahren einen kleinen Jungen ermordet haben. Quelle: dpa

Der tote NSU-Terrorist Uwe Böhnhardt soll vor 21 Jahren einen kleinen Jungen ermordet haben.

(Foto: dpa)

München/Gera Am 6. Juli 1993, vor fast 21 Jahren, verschwand der neun Jahre alte Schüler Bernd Beckmann aus Jena. Zwölf Tage später wurde seine Leiche in einem Gebüsch am Ufer der Saale gefunden. Bis heute ist ungeklärt, wer das Kind ermordet hat. Aber seit wenigen Monaten wird in dem Fall wieder ermittelt. Die Staatsanwaltschaft verfolgt eine alte Spur neu. Sie führt zu dem mutmaßlichen NSU-Mörder Uwe Böhnhardt und zu dem mutmaßlichen Helfer des „Nationalsozialistischen Untergrunds“, Enrico T..

Anlass des neuen Verfahrens seien „verbesserte Möglichkeiten, Spuren auszuwerten“, sagt Staatsanwalt Jens Wörmann. Was er damit im Detail meint, will er nicht verraten. Als Geheimnis hüten die Ermittler auch die Umstände des Todes von Bernd Beckmann, ebenso die Frage, ob der Junge sexuell missbraucht worden war. Diese Details zählten zum „Täterwissen“ und könnten für die Fahnder noch wertvoll sein, erläutert Wörmann.

Ins Rollen brachten die neuen Ermittlungen aber nicht nur verbesserte Auswertungsmethoden, sondern auch die zahlreichen Vernehmungen zu den Verbrechen des „Nationalsozialistischen Untergunds“. Wenige Monate nach dem Auffliegen des NSU-Trios und des Todes von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt hatten die Fahnder einen Aussteiger aus der Jenaer Szene ausfindig gemacht. Dieser Mann behauptete, Enrico T. „steht auf kleine Kinder“.

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    1 Kommentar zu "Kindermord: War ein Junge das erste Mordopfer des späteren NSU?"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Das 2 Ossis sich auf den Weg nach Köln machten um genau in der einen Strasse ihre Fahradbombe zu platzieren ist schon aus einen Grund interessant warum soweit fahren.? Das die Beiden dann in 10 Jahren durch Deutschland tourten um Türken umzubringen ist noch merkwürdiger. Türken gibt es Abermillionen in Deutschland, man könnte einen Stein werfen und immer einen treffen. Dazu muss man nicht 1000 KM reisen. Dann erschiessen sich beide auch noch gegenseitig und zünden den Wohnwagen an?

      Da ist alles faul an der Geschichte. Vermutlich sind beide als Auftragkiller für den Staat unterwegs gewesen , so sehen jedenfalls ihre Reisen aus. Am Ende wurden sie entsorgt.

      Auch Tschäpe wird wohl nicht lange überleben , sie weis das und schweigt lieber vor Gericht ,in der Hoffnung das sie verschont wird.

      Man müsste als Presse nochmal alle Opfer überprüfen ,hier
      stecken die Lösungen vermutlich.

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