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Kindesmissbrauch Mehrere Festnahmen bei großem Missbrauchsfall – Opfer aus NRW und Hessen

Elf Personen sind wegen des akuten Verdachts auf schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern festgenommen worden. Der Fall hat große Dimensionen.
06.06.2020 - 14:08 Uhr Kommentieren
Der Leiter der Ermittlungen spricht von „schockierenden“ Bildern. Quelle: dpa
Joachim Poll

Der Leiter der Ermittlungen spricht von „schockierenden“ Bildern.

(Foto: dpa)

Münster Bei Ermittlungen in einem neuen bundesweiten Missbrauchsfall hat die Polizei Münster drei Kinder als Opfer identifiziert. Sie seien 5, 10 und 12 Jahre alt, teilten die Ermittler am Samstag in Münster mit.

Elf Tatverdächtige wurden festgenommen, gegen sieben Beschuldigte wurde Untersuchungshaft angeordnet. Es handele sich um sechs Männer und eine Frau. Der Hauptbeschuldigte sei ein 27-Jähriger aus Münster. Außerdem handele es sich um dessen Mutter aus Münster sowie um Männer aus Staufenberg, Hannover, Schorfheide, Kassel und Köln.

Die Ermittler haben „unfassbare“ Bilder sehen müssen. Mit den Worten „nun beginnt das Schockierende“ begann der Leiter der Ermittlungen Joachim Poll am Samstag seine Schilderung des Missbrauchs zweier Jungen. Es gehe um sexuelle Handlungen schwerster Art, die von vier erwachsenen Männern begangen worden seien. „Sie können es sich nicht vorstellen“, sagte er.

Die Opfer werden von den zuständigen Jugendämtern betreut. Die Kinder kommen aus Münster sowie Staufenberg und Kassel in Hessen.

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    Nordrhein-Westfalen war seit Anfang 2019 wegen mehrerer Fälle von schwerem sexuellem Missbrauch von Kindern in die Schlagzeilen geraten. Auf einem Campingplatz in Lügde im Kreis Lippe hatten mehrere Männer Kinder hundertfach über Jahre schwer sexuell missbraucht. Ermittlungen zu einem bundesweiten Kinderpornografie-Tauschring hatten im Oktober 2019 in Bergisch Gladbach bei Köln begonnen und erstrecken sich mittlerweile auf sämtliche Bundesländer.

    Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte nach dem Fall Lügde das Thema Kindesmissbrauch zur Chefsache erklärt und die Arbeit der Ermittlungsbehörden in diesem Bereich verstärkt.

    Mehr: Ein Team aus Wirtschaft, Wissenschaft und Justiz will den Kampf gegen illegale Inhalte im Netz vorantreiben – mit Software zur Bilderkennung.

    • dpa
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