Klarmachen zum Positionieren Die Piraten versuchen es mit der Wirtschaft
Flagge der Piratenpartei: Die Freibeuter positionieren sich in Wirtschaftsfragen.
Berlin Die Piratenpartei treibt eine Sorge um: Es sei speziell in der Wirtschaftspolitik eine verheerende Grundtendenz, dass die Politik ihre Entscheidungen immer häufiger auf kurzfristige Aspekte richtet, heißt es auf der Webseite des Piraten-Landesverbands in Nordrhein-Westfalen. Die Partei setze sich daher für ein Umdenken von einer „reaktiven Wirtschaftspolitik“ zu einer „strategischen, proaktiven Steuerung“ des Landes in die Zukunft ein.
Das sind fraglos schöne Worte, allein: Immer dann, wenn in der Vergangenheit die mausgraue Realpolitik auf das kecke Piraten-Orange stieß, vernahm man statt des sonst so angriffslustigen, liberalen Piratengebrülls nur noch beschämtes Tuscheln. Und spätestens wenn das Gespräch auf die Wirtschaftspolitik zu sprechen kam, flüsterte man bei den Piraten nicht mehr nur, man schwieg.
Doch das hat sich jüngst geändert, egal ob beim Steuerrecht, in der Arbeitsmarktpolitik oder in der Eurokrise, die Startup-Partei hat inzwischen wirtschaftspolitische Vorstellungen. Zwischen den Zeilen lässt sich zumindest erahnen, wohin die Reise gehen könnte.
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