Klaus Wowereit Berlins Ex-Bürgermeister wechselt in die Wirtschaft

Im Dezember hat Klaus Wowereit das Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin niedergelegt, nun übernimmt der SPD-Politiker neue Aufgaben - als „Botschafter der Berliner Wirtschaft“.
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Klaus Wowereit und sein neuer Job: Raus aus der Politik, rein in die Wirtschaft. Quelle: dpa

Klaus Wowereit und sein neuer Job: Raus aus der Politik, rein in die Wirtschaft.

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BerlinKlaus Wowereit wird sich auch nach seinem Rückzug vom Amt des Regierenden Bürgermeisters von Berlin für die Belange der Hauptstadt einsetzen. Der 61-Jährige wird Mitglied im Präsidium des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI). „Wir freuen uns sehr, dass unser Kreis um einen so herausragenden Neuzugang bereichert wird“, sagte VBKI-Präsident Markus Voigt. „Mit seiner Erfahrung und seinen Verbindungen ist Klaus Wowereit die ideale Ergänzung für unseren Verein. Er wird einen wichtigen Beitrag zur Erfüllung unseres zentralen Ziels leisten: Berlin weiter voranzubringen.“

Wowereit erklärte, er werde sich als Mitglied des VBKI-Präsidiums „weiterhin für die Stadt, ihre Einwohner und ihre Wirtschaft einsetzen“. Es tue Berlin gut, wenn sich Unternehmer nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in der Stadtgesellschaft engagierten. „Der VBKI bietet ihnen dazu die ideale Plattform.“

Wowereit war vom 16. Juni 2001 bis zum 11. Dezember 2014 Regierender Bürgermeister von Berlin sowie zwischen 2009 und 2013 stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD. In seiner neuen, ehrenamtlichen  Funktion im wichtigsten Entscheidungsgremium des Verbands soll er als „Botschafter der Berliner Wirtschaft“ und als Impulsgeber auf VBKI-Schwerpunktfeldern agieren. Dazu gehören, wie der Verband mitteilte, Themen wie „Wachsende Stadt“, „Kulturmetropole Berlin“, „Berliner Gründerwirtschaft“ oder  „Smart City-Standort Berlin“.

Der 1879 gegründete VBKI ist eine der ältesten Wirtschaftsinstitutionen in Deutschland. Seine über 1.800 Mitglieder, darunter etliche Unternehmer, engagieren sich in einer Vielzahl von Arbeitskreisen und Ausschüssen. Auf ehrenamtlicher Basis bringen sie Ideen und Expertise ein, „um Antworten auf die drängenden Zukunftsfragen der Stadt zu entwickeln“, heißt es in einer Mitteilung des Verbands. Mit mehr als 100 Veranstaltungen im Jahr sei der VBKI darüber hinaus „eines der wichtigsten öffentlichen Foren“ in der Hauptstadt.

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23 Kommentare zu "Klaus Wowereit: Berlins Ex-Bürgermeister wechselt in die Wirtschaft"

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  • Ich glaube dafür ist Herr Wowereit geschaffen, als Botschafter, Fürsprecher und Impulsgeber. Er entscheidet nicht, und vor allem er VERANTWORTET ja nicht.

  • Zugegeben, ich bin erstaunt über diese Meldung, da Klaus Wowereit als Regierender eher ein bisschen Distanz zur Wirtschaft gehalten hatte. Vielleicht auch nur, um seine Wähler nicht zu verärgern. Wer glaubt, er würde nun ein gigantisches Salär in diesem Verein erhalten, wohlgemerkt VEREIN und kein Konzern, dürfte falsch liegen.
    Besondere Wirtschaftskompetenz ist hier überhaupt nicht von Nöten, da er als ehem. Regierender die eine oder andere Tür für den Verein öffnen soll, was wiederum der Berliner Wirtschaft/ jungen Unternehmen, gut tun dürfte. Gerade die IT-Branche schleicht sich auf leisen Sohlen nach oben. Berlin besteht nicht nur aus Partymeile, Hartz IV und Beamten, sondern so langsam kapiert auch die Politik, dass ein wenig Produktivität hier nicht schadet. Studierte, gut ausgebildete junge Menschen und Familien ziehen in die Stadt. Nicht umsonst konnte Berlin 2013 einen Haushaltsüberschuss erwirtschaften.

    http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sachsen-und-berlin-ganz-vorne-bundeslaender-erzielen-endlich-wieder-ueberschuss/8592226.html


  • BER Flughafen ist bald fertig...etwa 2099.

    Bis dahin schafft er locker den Pilotenschein. :-)))

  • Berlins Ex-Bürgermeister wechselt in die Wirtschaft

    ------------------------------------------------------

    Bis BER Flughafen fertig ist...

    macht er schnell den Pilotenschein...

    dann wird er vom Projekt Pilot-Anführer

    zum Flugzeug-Pilot.



  • War ein Druckfehler. Muss Wirtschaftsbrache heißen...

  • als Pausenclown?

  • Was verstehen sie nicht an dem Wort:
    Ehrenamt?

  • Er weiß gar nicht, was Arbeit heisst. Und wird das auch in Zukunft vermeiden können, "was richtiges" zu arbeiten. Vielleicht schafft er es ja, den Verband tüchtig zu verschulden, und dafür zu sorgen dass Andere die Zeche zahlen. Damit kennt er sich aus. Und er muss ja nicht mehr sooo lange durchhalten bis zur Pension. Merkt vielleicht in der Spanne noch keiner.
    Schade, dass er wieder was gefunden hat was er plündern kann. Und dass man ihn nicht zur Rechenschaft zieht für den Saustall Berlin.

  • Jetzt heizt Wowi die Wirtschaft an und einigen wird es dabei richtig warm werden!

  • Da hat ja Her Wowereit zukünftig richtige Arbeit!

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