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Klimademo „Fridays for Future“ streikt erstmals eine ganze Woche

Kurz vor den Sommerferien streikt die „Fridays For Future“-Bewegung eine ganze Woche lang in Köln. Auch nachts soll der Protest weitergehen.
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„Fridays for Future“ streikt erstmals eine ganze Woche Quelle: dpa
Köln

Klimaschützer von „Fridays for Future“ wollen fünf Tage lang nonstop demonstrieren.

(Foto: dpa)

Köln In Köln hat am Montag die erste mehrtägige Schüler-Demo „Friday For Future“ für Klimaschutz begonnen. Sie soll bis Freitag dauern und mit einem großen Demonstrationszug durch die Innenstadt schließen. Auch nachts soll im Schichtbetrieb weitergestreikt werden - entgegen ursprünglicher Planung allerdings erst ab Dienstagabend. Die demonstrierenden Schüler, Studenten und Auszubildenden mussten am Montag zunächst auf den Bahnhofsvorplatz ausweichen, weil auf dem Alter Markt in der Altstadt noch Abbauarbeiten nach der Christopher-Street-Day-Parade vom Sonntag stattfanden. Am Montagmorgen versammelten sich bereits über 70 Teilnehmer zu der Kundgebung.

Ein Sprecher der Bezirksregierung Köln wies auf Nachfrage darauf hin, dass auch in der letzten Woche vor den Sommerferien unverändert Schulpflicht bestehe. Ob montags oder freitags gestreikt werde, sei ganz egal. „Schulpflicht besteht bis zum letzten Schultag. Wir sind da der langweiligste Part, wir sind da an das Gesetz gebunden.“

Seit Monaten demonstrieren weltweit vor allem Schüler und Studenten freitags, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Die Bewegung geht auf eine Protestaktion der 16-jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg zurück.

Mehr: Weltweit protestieren Jugendliche für den Klimaschutz. Doch das Engagement reicht noch weiter: In Deutschland gibt es immer mehr junge Wähler.

  • dpa
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