Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Klimapolitik Regierung beschließt Regeln für CO2-Preis auf Sprit und Heizöl

Zehn Euro auf eine Tonne CO2 ab 2021 – so lautet der Beschluss des Kabinetts. Mit dem Gesetzesentwurf werden Benzin und Diesel teurer.
2 Kommentare
Die neue CO2-Bepreisung wird Diesel und Benzin um drei Cent pro Liter verteuern. Quelle: dpa
Benzinpreis

Die neue CO2-Bepreisung wird Diesel und Benzin um drei Cent pro Liter verteuern.

(Foto: dpa)

Berlin, Peking Die Bundesregierung hat die im Klimaschutzprogramm geplanten Regelungen für einen CO2-Preis auf Sprit, Heizöl und Gas beschlossen. Das Kabinett stimmte am Mittwoch einem Gesetzentwurf zu, der erstmals in Deutschland eine Abgabe auf den CO2-Ausstoß im Verkehrs- und Gebäudesektor vorsieht.

2021 soll eine Abgabe von zehn Euro auf die Tonne CO2 erhoben werden, die Benzin und Diesel um die drei Cent pro Liter verteuern wird. Bis 2025 soll sie auf 35 Euro klettern und danach im Rahmen eines Handels mit Verschmutzungsrechten bis zu einer Höhe von 60 Euro ganz freigegeben werden. Dies würde Sprit um rund 20 Cent teurer machen. Verbraucher werden aber den CO2-Preis nicht direkt bezahlen. Er wird schon bei 4000 Raffinerien oder Gas-Lieferanten erhoben, die die Abgabe dann beispielsweise an der Zapfsäule oder beim Füllen des Heizöltanks weitergeben.

Die Bundesregierung hatte sich nach langem Ringen auf diesen Weg grundsätzlich verständigt. Die SPD hatte zunächst eine Steuer favorisiert, die Union aber auf dem sogenannten Emissionshandel bestanden. Dieser wird aber erst nach 2025 mit einem Mindestpreis von 30 Euro und einem Höchstpreis von 60 Euro greifen können. Wegen dieser Mischung aus festem Preis und freiem Handel gibt es unter Umweltrechtsexperten Zweifel, ob die Regelungen auch rechtssicher sind.

Industrie-Unternehmen und Kraftwerke müssen schon jetzt im Rahmen des europäischen Emissionshandels CO2-Verschmutzungsrechte kaufen, die jährlich verknappt werden. Wer besonders umweltfreundlich produziert, kann Rechte über die Börse an diejenigen verkaufen, die zusätzliche benötigen. So bildet sich auch ein Preis.

Der nun geplante nationale Emissionshandel im Verkehrs- und Gebäudesektor soll später mit diesem europäischen System zusammengeführt werden.

Mehr: Der neue CFO des Rückversicherers spricht im Interview über die Bedeutung des Klimawandels, die anstehende Hurrikansaison in den USA und die Gewinnziele des Konzerns.

  • rtr
Startseite

Mehr zu: Klimapolitik - Regierung beschließt Regeln für CO2-Preis auf Sprit und Heizöl

2 Kommentare zu "Klimapolitik: Regierung beschließt Regeln für CO2-Preis auf Sprit und Heizöl"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Verbote und Verteuerungen regulieren den Markt. Aber neue Technologien können durch Nutzung von kosmischer Strahlung mit emissionsfreier Neutrino-Energy das Welt Energie Potential regulieren, was 24h und 365Tage im Jahr kostenfrei zur Verfügung steht. Es geht um dezentrale, mobile Haushaltsenergie und unendliche Reichweite in der Elektromobilität. Die Politik muss endlich Steuern, damit die Wirtschaft Rudern kann. Die Berliner Neutrino-Energy Group bietet Patente und Lizenzen zur Nutzung von Neutrino Energy. Die Neutrinovoltaic wird die Photovoltaic ergänzen und ablösen. Es braucht jetzt nicht nur im Karlsruher Institut für Technologie Interesse- die Industrie muss Umrüsten auf eine Zukunft ohne Grosskraftwerke, ohne Kabel und Steckdose- das kommt und wird unser Leben einfacher machen. Aber wir müssen uns diesen Möglichkeiten jetzt öffnen und uns von alten Strukturen trennen. Das muss in die Öffentlichkeit, um die Chance jetzt zu nutzen.

  • Verbote und Verteuerungen regulieren den Markt. Aber neue Technologien können durch Nutzung von kosmischer Strahlung mit emissionsfreier Neutrino-Energy das Welt Energie Potential regulieren, was 24h und 365Tage im Jahr kostenfrei zur Verfügung steht. Es geht um dezentrale, mobile Haushaltsenergie und unendliche Reichweite in der Elektromobilität. Die Politik muss endlich Steuern, damit die Wirtschaft Rudern kann. Die Berliner Neutrino-Energy Group bietet Patente und Lizenzen zur Nutzung von Neutrino Energy. Die Neutrinovoltaic wird die Photovoltaic ergänzen und ablösen. Es braucht jetzt nicht nur im Karlsruher Institut für Technologie Interesse- die Industrie muss Umrüsten auf eine Zukunft ohne Grosskraftwerke, ohne Kabel und Steckdose- das kommt und wird unser Leben einfacher machen. Aber wir müssen uns diesen Möglichkeiten jetzt öffnen und uns von alten Strukturen trennen. Das muss in die Öffentlichkeit, um die Chance jetzt zu nutzen.