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Klimaschutz Bundesregierung kompensiert CO2-Emission von Flügen und Autofahrten

Für die bei Dienstreisen der Ministerien und Bundesbehörden produzierten Tonnen CO2, zahlt der Bund Millionen Euro. Davon werden Maßnahmen zum Klimaschutz finanziert.
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Der Bund unterstützt mit dem Geld für die CO2-Emissionen Projekte in Sambia und Nepal. Quelle: dpa
CO2

Der Bund unterstützt mit dem Geld für die CO2-Emissionen Projekte in Sambia und Nepal.

(Foto: dpa)

Berlin Ihre dienstlichen Flüge und Autofahrten gleicht die Bundesregierung nach eigenen Angaben komplett durch Investitionen in Klimaschutzprojekte aus. Sie reagierte damit auf Medienberichte über die Flüge von Kabinettsmitgliedern in die USA in dieser Woche.

Ein Sprecher des Umweltministeriums erklärte am Montag in Berlin, für Dienstreisen von Angehörigen von 121 Ministerien und Bundesbehörden im Jahr 2017 seien für rund 1,7 Millionen Euro Emissionsgutschriften in Höhe von etwas mehr als 300.000 Tonnen CO2 erworben worden. Für die Kompensation im Jahr 2018 seien rund zwei Millionen Euro vorgesehen. Unterstützt wurden damit laut Umweltbundesamt unter anderem der Bau von Biogasanlagen in Nepal und der Einbau effizienter Kochöfen in ländlichen Gebieten Sambias.

Am Sonntag hatte die Luftwaffe Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) zusammen mit einer Delegation zum UN-Klimagipfel nach New York geflogen. Direkt danach hob Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) mit einer Delegation ab in Richtung Washington, um ihren US-Kollegen Mark Esper zu treffen.

Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) flog mit einer Linienmaschine nach New York. Am Dienstag bringt die Flugbereitschaft dann Außenminister Heiko Maas (SPD) zur UN-Generalversammlung nach New York.

„Wir haben versucht, die Flüge zu optimieren“, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums. Aufgrund der unterschiedlichen Orte, Delegationen und Termine sei dann aber doch entschieden worden, dass Kramp-Karrenbauer separat fliegen werde.

Mehr: Die GroKo hat sich auf ein Klimapaket geeinigt. Opposition und Umweltverbände kritisieren die Maßnahmen, aber das Bundesumweltministerium verteidigt es.

  • dpa
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2 Kommentare zu "Klimaschutz: Bundesregierung kompensiert CO2-Emission von Flügen und Autofahrten"

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  • Das ist doch richtig großer Schwachsinn. Es soll CO2 vermieden werden und nur im Notfall mit Geld ausgeglichen werden. Die meisten Dienstreisen dürften doch wohl auch mit der Bahn erledigt werden können. Außerdem sollten erst einmal die Klimaschutzaufwendungen in Deutschland finanziert werden und nicht im Ausland.

  • Es geht doch nicht ums Freikaufen, sondern um die Gesinnung - auch der Vielflieger und Umweltsünder unter den Grünen.
    Wasser predigen und Wein …..
    Allen einen schönen Tag wünscht Peter Michael