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Klimaschutz Umweltbundesamt misst CO2-Rekordwerte

Auf der Zugspitze ist eine so hohe CO2-Konzentration gemessen worden wie nie zuvor. Die Hauptursache für den weltweiten Anstieg der CO2-Werte ist laut dem Umweltbundesamt die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas.
Auf der Zugspitze in Bayern und auf dem Schauinsland in Baden-Württemberg wurden nun CO2-Höchstwerte gemessen. Quelle: dpa
Schauinsland bei Hofsgrund

Auf der Zugspitze in Bayern und auf dem Schauinsland in Baden-Württemberg wurden nun CO2-Höchstwerte gemessen.

(Foto: dpa)

Berlin Das Umweltbundesamt (UBA) hat im vergangenen Jahr so hohe CO2-Konzentrationen gemessen wie nie zuvor. Auf der Zugspitze in Bayern und auf dem Schauinsland in Baden-Württemberg lagen sie im Jahresdurchschnitt erstmals über der Marke von 400 ppm, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Die Einheit ppm steht für „parts per million“, also Teile von einer Million. Die Konzentration des Treibhausgases steigt demnach Jahr für Jahr um zwei ppm an. In der vorindustriellen Zeit lag sie nur bei 280 ppm.

„Die Daten zeigen erneut, wie dringend wir das Klimaschutzabkommen von Paris umsetzen müssen“, sagte UBA-Präsidentin Maria Krautzberger. Die Vereinbarung zur Begrenzung der Erderwärmung, die die Weltgemeinschaft im Dezember getroffen hat, soll diesen Freitag in New York unterschrieben werden.

Die Hauptursache für den weltweiten Anstieg der CO2-Konzentration ist der Behörde zufolge die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas. Demnach sind die Messungen auf der Zugspitze, Deutschlands höchstem Berg, besonders repräsentativ.

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  • dpa
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