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Klimawandel Greta Thunberg besucht Hambacher Forst

Bei Protesten im Hambacher Forst hat sich die Klimaaktivistin zum geplanten deutschen Kohleausstieg geäußert. Den Termin 2038 hält sie für zu spät.
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Den Kampf gegen die Abholzung des Hambacher Forstes nannte Thunberg bewundernswert. Quelle: dpa
Greta Thunberg mit anderen Klimaschutzaktivisten

Den Kampf gegen die Abholzung des Hambacher Forstes nannte Thunberg bewundernswert.

(Foto: dpa)

Berlin Die schwedische Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg hält den von Deutschland für 2038 geplanten Ausstieg aus der Kohleverstromung für zu spät. Wenn man unter einer Erderwärmung von 1,5 Grad bleiben wolle, dann könne Deutschland nicht noch zwanzig Jahre lang Kohle verbrennen, sagte die 16-Jährige am Samstag Reuters TV bei einem Besuch im Protestlager am Hambacher Forst. „Das ist nicht meine Meinung oder das, was ich denke, das ist das, was die Wissenschaft sagt.“

Thunberg demonstrierte den Umweltschützern, die im Hambacher Forst gegen den Braunkohletagebau protestieren, ihre Unterstützung. „Das ist so wichtig, weil es so symbolisch ist.“ Ziviler Ungehorsam sei gut, solange er friedlich bleibe, und manchmal sei er notwendig, wenn nichts anderes funktioniere. Den Kampf gegen die Abholzung des Waldstücks nannte Thunberg bewundernswert. „All diese Dörfer, die zerstört werden, und die Menschen, die wegziehen müssen - das ist alles sehr verstörend.“

Der Hambacher Forst, von dem der größte Teil in den vergangenen Jahren bereits gerodet wurde, ist zum Symbol der Anti-Kohle-Bewegung geworden. Das Waldstück in Nordrhein-Westfalen soll zumindest bis Herbst 2020 nicht vom Energieversorger RWE für den Braunkohletagebau abgeholzt werden.

Zu ihrem bevorstehenden Auftritt vor den Vereinten Nationen in New York sagte Thunberg, dieser werde an der Situation nichts ändern. Aber vielleicht könne er dazu beitragen, ein Bewusstsein für den Klimawandel zu schaffen. Ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump hält die Schwedin nicht für sinnvoll. „Das wäre Zeitverschwendung.“

Mehr: 2038 als Kohleausstiegsdatum ist zwar nicht radikal. Aber um die Energieversorgung in Deutschland zu sichern, ein guter Kompromiss, befindet Jürgen Flauger. Ein Kommentar.

  • rtr
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