Koalition Keine schwarz-gelbe Rentenreform vor der Wahl

Es ist keine Überraschung, dass sich Union und FDP nicht auf eine Teillösung einigen können und somit das Rentenpaket gegen Altersarmut nicht mehr vor der Wahl kommt. Nahles sieht das als Regierungsverweigerung.
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Die Rentenreform gegen Altersarmut der Koalition kommt nicht mehr vor der Wahl. Quelle: dpa

Die Rentenreform gegen Altersarmut der Koalition kommt nicht mehr vor der Wahl.

(Foto: dpa)

BerlinDas Rentenpaket der Koalition gegen Altersarmut kommt nicht mehr vor der Wahl. Wie erwartet, haben sich Union und FDP auch nicht auf eine Teillösung einigen können. „Die geplante Rentenreform ist in dieser Legislaturperiode nicht mehr umsetzbar“, sagte der sozialpolitische Sprecher der Unionsfraktion, Karl Schiewerling (CDU), der Nachrichtenagentur dpa am Donnerstag in Berlin. Er bestätigte damit einen Bericht der „Bild“-Zeitung.

„Das Gesamtpaket wird die Union aber ins Wahlprogramm und in einer neuen Regierung in den Koalitionsvertrag aufnehmen. Diese Rentenreform wie auch die Verbesserung bei der Mütterrente sind finanzierbar“, betonte Schiewerling. Anfang November hatten die Spitzen von Union und FDP sich grundsätzlich auf ein Paket gegen Altersarmut verständigt, es aber dann nicht umgesetzt.

Unter Berufung auf Koalitionskreise heißt es in der Zeitung, eine „kleine Rentenreform“ sei vor allem am Widerstand der CDU gescheitert. Dies betrifft die bereits auf Ebene der Fachpolitiker vereinbarten Beschlüsse zu besseren Zuverdiensten für Frührentner und höheren Erwerbsminderungsrenten. Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte ein Aufschnüren des Paket immer abgelehnt.

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles warf Union und FDP vor, das Regieren eingestellt zu haben. Von der Leyen habe sich „als bloße Ankündigungsministerin blamiert“. Gegen Erwerbsarmut, die direkt in Altersarmut führe, habe die Regierung vier Jahr lang nichts getan. „Sie will nicht, dass Menschen die ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben, im Alter mehr bekommen als die, die noch nie gearbeitet haben“. Die Mütterrente stehe nur in Redemanuskripten.

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5 Kommentare zu "Koalition: Keine schwarz-gelbe Rentenreform vor der Wahl"

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  • Wie wäre es mit einer Aufstockung auf mindestens 30 Rentenpunkte aus Steuermitteln für jeden, der mindestens 40 Jahre rechtmäßig in Deutschland gelebt hat? Dann gibt´s auch keinen Rententourismus, wie er momentan bei der Grundsicherung bzw. Sozialhilfe möglich ist. In Skandinavien gibt es sowas, aber Deutschland ist da mal wieder zu knauserig.

  • Ist ja schon irgendwie witzig, wenn jetzt diese Nahles ihre Klappe aufreißt.
    Wer hat das Rentendebakel denn verursacht?
    Es war doch Rot-Grün
    Allein der Rieserfaktor ist eine Rentkürzung um satte 7%
    Was hat übrhaupt so ein Faktor was in unserrer Rentenvers. zu suchen?
    Wenn jemand eine private Vers. abschließt, die normale Rente zu kürzen, ist schon kriminell

  • die Sozis...

    SPD in Geldnot:
    ZDF springt mit Gebühren-Geldern ein

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/24/zdf-finanziert-mit-gebuehren-geldern-partei-veranstaltung-der-spd/?fb_action_ids=10201033259864634&fb_action_types=og.recommends&fb_source=aggregation&fb_aggregation_id=288381481237582

  • Hat diese Regierung Merkel überhaupt regiert?

  • Wenn ich mich recht erinnere, hat Rot-Grün alle negativen Voraussetzungen zu den gesetzlichen Renten geschaffen. Nahles sollte mal nicht so dumm rumbellen! Bis heute sind die Rot-Grünen der Schuldige, der ohne Not das System vor die Wand gefahren hat. Schwarz-Gelb kann man höchstens vorwerfen, dass sie den Rot-Grünen Murks nicht aufgehoben haben. Frau Nahles: Warum hat die verlogene SPD einige Millionen Stammwähler verloren? Aus Spaß? Nein, ihr roten Socken habt eure Stammwähler massiv betrogen. Und schon wieder wollt ihr noch mehr Steuern und Sozialabgaben? Wollt Deutschland noch schneller ausverkaufen? Nicht mit mir und meiner Familie. Ich schäme mich heute dafür, dass ich mal Mitglied der SPD war. Leider.

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