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Koalitionsstreit Seehofer flirtet mit Grün - und lobt die FDP

Nach dem jüngsten Koalitionsstreit sichert der CSU-Chef dem ungeliebten liberalen Partner Treue zu. Gleichzeitig jedoch übt er den Schulterschluss mit seinem grünen Amtskollegen Kretschmann.
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Der bayerische CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne). Quelle: dpa

Der bayerische CSU-Ministerpräsident Horst Seehofer mit dem Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne).

(Foto: dpa)

Berlin Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer versichert angesichts der Spekulationen über eine schwarz-grüne Annäherung, dass er die Koalition mit der FDP auch nach der nächsten Bundestagswahl fortsetzen will. Seehofer sagte der „Financial Times Deutschland“, er werde zwar mit dem baden-württembergischen Regierungschef Winfried Kretschmann ein Spiel der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Augsburg besuchen und sich dabei mit dem Grünen-Politiker „auch über Gemeinsamkeiten unterhalten“. Dies sei aber „kein Signal für eine andere Koalition, sondern ein Zusammenwirken von Ministerpräsidenten“.

Seehofer betonte: „Wir sind ein treuer Partner in der schwarz-gelben Koalition.“ Die CSU wolle das Berliner Regierungsbündnis „so fortsetzen, dass wir mit guten Chancen in die nächste Bundestagswahl gehen können“. Der bayerische Ministerpräsident fügte hinzu: „Es wäre doch eine abenteuerliche Strategie, eine Politik des Scheiterns zu verfolgen, um einen Koalitionswechsel vorzubereiten. Dann wären wir insgesamt in der Opposition.“ Seehofer sagte: „Wer noch alle Sinne beieinanderhat, kann nur dafür kämpfen, dass diese Regierung im Endergebnis Erfolg hat.“ Im Übrigen könne die CSU den Ausgleich zwischen Ökonomie und Ökologie „als christliche Partei ganz allein schaffen - dafür brauchen wir die Grünen nicht“.

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1 Kommentar zu "Koalitionsstreit: Seehofer flirtet mit Grün - und lobt die FDP"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Oh Du lieber Himmel, was für ein geistiger Dünnschiss.
    Seehofer wechset doch teilweise mehrmals täglich seine Meinung.
    Grausig, grausig.
    Der arme FJS der kann schon lange nicht mehr auf seiner Wolke 7 sitzen und jubilieren und Hosianna singen. Der ist vor lauter Wut und Zorn sicher schon ganz kreidebleich und geht dem lieben Petrus in seinem Zorn auf die Nerven.
    Wäre nicvht schlecht, wenn Petrus ihn auf dei Erde zurück schicken könnte zum Aufräumen

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