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Köhler-Kritik Juso-Chef ignoriert Schröders Machtwort

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SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter rief seine Partei zu mehr Disziplin auf. "Ich gehe davon aus, dass die klaren Worte sowohl vom Bundeskanzler als auch vom Parteivorsitzenden ihre Wirkung haben", sagte Benneter bei einer Veranstaltung der Thüringer SPD in Gotha. Wenn kritische Stimmen aus der SPD auch jetzt nicht verstummten, "dann spreche ich mit jedem". "Es geht darum, die Nerven zu behalten."

Auch der Auslöser der Präsidenten-Schelte, Michael Müller, ruderte zurück. "Ich habe nicht den Bundespräsidenten als Institution angegriffen, sondern nur bestimmte Vorgänge, die mich geärgert haben", sagte der Sprecher der linken SPD-Abgeordneten. Müller bekräftigte: "Der Bundeskanzler wird nicht an der SPD-Linken scheitern."

Schröder hatte am Donnerstag sein "volles Vertrauen in die Überparteilichkeit des Herrn Bundespräsidenten" betont. Das gelte auch für die Wahrung der Vertraulichkeit seiner Gespräche mit Köhler. Von führenden SPD-Mitgliedern, die andere Ansichten öffentlich geäußert haben, erwarte er, dies unverzüglich einzustellen.

Müller hatte geäußert, das Präsidialamt habe vertrauliche Informationen in die Öffentlichkeit gebracht. In Presseberichten hatte es geheißen, Schröder habe bei dem Gespräch mit Köhler das "Erpressungspotenzial" von SPD-Linken wegen der Reformen als Grund für eine Neuwahl genannt.

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