Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Kohlekommission Widerstände in Unionsfraktion gegen Steuermilliarden für Kohleausstieg

Unionsabgeordnete äußern Skepsis gegenüber Kompromiss der Kohlekommission. Sie fragen sich, ob die erforderlichen Mittel den Nutzen rechtfertigen.
1 Kommentar
Auch die Versorgungssicherheit müsse diskutiert werden, so die Unionspolitiker. Quelle: dpa
Braunkohle-Tagebau in der Lausitz

Auch die Versorgungssicherheit müsse diskutiert werden, so die Unionspolitiker.

(Foto: dpa)

BerlinIn der Unionsfraktion hat es eine Kontroverse über die milliardenschweren Kosten für den Kompromiss der Kohlekommission gegeben. Skeptiker und Kritiker unter den Abgeordneten stellten nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag die Frage, ob der Beitrag, den der Kohleausstieg zum Klimaschutz liefere, es wert sei, derart viele Milliarden Euro Steuergelder auszugeben. Auch die Frage nach der Versorgungssicherheit wurde nach Angaben von Sitzungsteilnehmern gestellt.

Im Abschlussbericht der Kommission sind unter anderem 40 Milliarden Euro an Bundeszuschüssen für den Strukturwandel in den Kohlerevieren vorgesehen – zwei Milliarden pro Jahr über 20 Jahre. Fraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) appellierte nach Angaben aus Teilnehmerkreisen am Ende der etwa ein Dutzend Wortmeldungen an die Parlamentarier, die Diskussion zunächst intern weiterzuführen.

Anschließend solle man mit einer geschlossenen Haltung nach außen gehen. Die Menschen in den betroffenen Regionen erwarteten von der Politik Lösungen.

Der Chef der Unions-Mittelständler, Carsten Linnemann (CDU), sagte nach Informationen von Sitzungsteilnehmern, die Rechnung des Kompromisses würden jene zahlen, die nicht mit am Verhandlungstisch gesessen hätten: die Steuerzahler. Der Kompromiss der Kohlekommission sei ein Vertrag zu Lasten Dritter. Vor allem die Wirtschaftspolitiker in der Union hatte schon vor der Sitzung von „Symbolpolitik“ der Kohlekommission gesprochen.

„Ergebnisse der Kohlekommission waren ein historischer Kraftakt“

Brexit 2019
  • dpa
Startseite

1 Kommentar zu "Kohlekommission: Widerstände in Unionsfraktion gegen Steuermilliarden für Kohleausstieg"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Gute Frage - wozu diese Milliarden? Es wäre dienlicher diese in zukünftigen Energien zu investieren, als in eine alte Ära der Energieerzeugung. Hier kommt die Neueste und Erneuerbarste aller erneuerbaren Energien "Neutrino-Energy ", selbstladend aus dem höchst energiereichen nichtsichtbaren solaren und kosmischen Strahlenspektrum. Das klingt jetzt wie ein Märchen - ist aber pure Naturwissenschaft. Jeder Fleck der Erde wird ständig, 24/7, eben auch bei völliger Dunkelheit, von einer ungeheuren Menge Neutrinos getroffen. Pro Sekunde durchqueren ca. 60 Milliarden Neutrinos jeden Quadratzentimeter der Erdoberfläche. Da die natürlich vorkommenden Materialien aber nicht dicht genug sind, um regelmäßige Wechselwirkungen hervorzurufen, merken wir von den Neutrinos nichts. Der Berliner Neutrino Energy Group ist es in Zusammenarbeit mit internationalen Materialwissenschaftlern gelungen, ein Material zu entwickeln und patentieren zu lassen, dicht genug, um eine Wechselwirkung mit Neutrinos (Atomic Vibrations) zu bewirken. Dazu werden mehrere Schichten aus dotiertem Graphen und Silizium, deren Dicken im Nanobereich liegen, auf ein Trägermaterial aufgedampft. Durchqueren nun Neutrinos dieses Schichtmaterial, so werden sie nicht eingefangen, geben aber dem Graphen (engl. Graphene) vertikale und den Siliziumpartikeln horizontale Impulse. Bei optimaler Schichtdicke bildet sich aus den atomaren Vibrationen eine Resonanz aus und diese überträgt sich auf das Trägermaterial. Dies führt dort zu einem Stromfluss, der abgegriffen werden kann. Je mehr Fläche je mehr Energie und die reicht rechnerisch grundsätzlich aus, um auch ohne Stromkabel und Steckdose in Zukunft jedes Elektrogerät,angefangen von Mobiltelefonen bis hin zu Haushaltsgeräte oder auch Kleinfahrzeugen(Neutrino Inside-Lösung) mit ausreichend elektrischer Energie zu versorgen. Das ist eine revolutionäre Technologie von der wir noch viel Strukturwandel erwarten werden. Das muss endlich in die Öffentlichkeit getragen werden.