Kommentar AfD-Angriffe zielen auf das Grundgesetz

Euro-Krise und Flüchtlinge eignen sich nicht mehr als Angstthema. Deshalb fährt die AfD jetzt einen harten Anti-Islam-Kurs. Allen voran Beatrix von Storch. Doch mit ihrer Islamkritik spaltet sie die Partei. Ein Kommentar.
Auf der Suche nach neuen Themen: AfD-Chefin Frauke Petry (r.) und ihre Stellvertreterin Beatrix von Storch. Quelle: dpa
Beatrix von Storch mit Frauke Petry

Auf der Suche nach neuen Themen: AfD-Chefin Frauke Petry (r.) und ihre Stellvertreterin Beatrix von Storch.

(Foto: dpa)

Wie dringend die AfD ein neues Thema brauchte, formulierte Parteichefin Frauke Petry direkt nach den Landtagswahlerfolgen vom 13. März: Die Flüchtlinge taugten angesichts rückläufiger Zuwandererzahlen nicht mehr als Angstthema, analysierte sie. Weshalb sie den Islam zum neuen AfD-Angriffsziel ausrief. Die bewährte Taktik sollte bleiben: mit überspitzten Thesen provozieren, nach dem erwartbaren Aufschrei der etablierten Parteien relativieren. Notfalls war man halt bei der Zustimmung zum Schießbefehl an deutschen Grenzen mit der Computer-Maus ausgerutscht.

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