Kommentar Schwerer Schlag für die Energiekonzerne

Was heute Nacht im Kanzleramt beschlossen wurde, stößt den Managern der Energiekonzernen bitter auf. Der Termin für den Atomausstieg steht, zudem bleibt die Brennelementesteuer erhalten. Jetzt droht ein Rechtsstreit.
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DüsseldorfFür die Konzerne ist die Beibehaltung der Brennelementesteuer ein schwerer Schlag. Dass die Laufzeitverlängerung zurück genommen wird, war zuletzt einkalkuliert. Die Unternehmen hofften aber bis zuletzt, dass die ungeliebte Abgabe im Gegenzug fällt. Das hätte in den kommenden Jahren den Verlust durch die Abschaltung abgemildert.

Jetzt droht ein Rechtsstreit. Eon-Chef Johannes Teyssen und RWE-Chef Jürgen Großmann lassen dies schon seit Monaten vorbereiten. Die Entscheidung steht in wenigen Wochen an, wenn einige Reaktoren aus der Revision wieder hoch gefahren werden. Beim dann üblichen Brennelementewechsel wird die Steuer fällig. Die offiziellen Reaktionen werden erfahrungsgemäß auch auf sich warten lassen.

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