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Kommunen Städte reagieren auf Probleme mit E-Scootern

Beschwerden über E-Scooter häufen sich: Nutzer sind verbotenerweise auf Gehwegen unterwegs oder stellen die Scooter mitten auf der Straße ab. Nun reagieren die Kommunen.
Update: 15.08.2019 - 15:31 Uhr Kommentieren
Die E-Scooter sind seit zwei Monaten in Deutschland zugelassen. Quelle: dpa
E-Scooter im Straßenverkehr

Die E-Scooter sind seit zwei Monaten in Deutschland zugelassen.

(Foto: dpa)

Berlin Kreuz und quer geparkte E-Tretroller, verbotenes Slalomfahren an Fußgängern entlang auf Gehwegen, betrunkene Fahrer, Unfälle: Angesichts dieser Probleme wollen Städte die Regeln für Roller verschärfen - zum Beispiel mit Tabuzonen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Die kommunalen Spitzenverbände und die Anbieter von E-Tretrollern verhandeln außerdem nach dpa-Informationen über eine Rahmenvereinbarung. Dabei geht es etwa um Themen wie Abstellzonen oder eine bessere Information der Nutzer über die Regeln. Es ist aber offen, ob und wann eine solche Vereinbarung zustande kommt. Die E-Tretroller sind seit zwei Monaten in Deutschland zugelassen.

Für Aufregung sorgten am Donnerstag Pläne von Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), dass E-Tretroller künftig auch auf Busspuren zugelassen werden können. Dies hatte breite Kritik ausgelöst, weil dann Busspuren verstopft werden könnten.

Angesichts der bereits vorhandenen Probleme mit den E-Tretrollern hatte in der Hauptstadt Berlin Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) vor kurzem angekündigt, dass Verleihroller zunächst nicht mehr am Brandenburger Tor samt Pariser Platz und dem Holocaust-Mahnmal geparkt werden können. In den Apps mehrerer großer Verleihfirmen sind sie inzwischen als Sperrzonen eingetragen. Im Bezirk Mitte ist das Abstellen auch in allen öffentlichen Grünflächen nicht mehr möglich.

Bezirksbürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) hatte in den vergangenen Wochen die Masse an E-Scootern und zahlreiche Verstöße der Fahrer beklagt. Es habe zahlreiche Bürgerbeschwerden gegeben. Betroffen seien vor allem Orte, die viel von Touristen besucht würden.

Für die Zukunft ist geplant, dass E-Tretroller in Berlin künftig nicht mehr auf dem Gehweg abgestellt werden - vielmehr sollen am Straßenrand eigens Flächen zum Abstellen von Leihfahrzeugen und auch privaten Rädern geschaffen werden. Dazu sollen auch Autoparkplätze umgewidmet werden. Mehrere Verleiher bieten außerdem Fahr- und Sicherheitstrainings an. Ziel der Schritte ist es, die Akzeptanz für das neue Verkehrsmittel zu erhöhen. In den ersten Wochen seit der Zulassung Mitte Juni war von vielen Seiten Kritik gekommen - unter anderem wegen verstellter Gehwege, wo die Roller zu Stolperfallen werden können.

Mehr: Der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband fordert eine Helmpflicht für Nutzer von E-Scootern. So könne die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht werden.

  • dpa
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