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Konjunktur IWF prognostiziert für Deutschland gutes Wachstum

Schon Anfang 2022 könne die deutsche Wirtschaft ihr Vorkrisenniveau wieder erreichen. Dennoch warnt der Internationale Währungsfonds: Die Pandemie birgt weiterhin Risiken.
20.05.2021 - 15:00 Uhr Kommentieren
Starke Exporte tragen laut IWF besonders zum Wachstum der deutschen Wirtschaft bei. Quelle: dpa
Container im Hamburger Hafen

Starke Exporte tragen laut IWF besonders zum Wachstum der deutschen Wirtschaft bei.

(Foto: dpa)

Washington Die Wirtschaft in Deutschland wird in diesem Jahr dank der Fortschritte bei der Corona-Impfkampagne nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zunehmend an Fahrt gewinnen. Anfang nächsten Jahres dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen, teilte der IWF am Donnerstag mit.

Vor allem starke Exporte und die Nachfrage nach Dienstleistungen dürften das Wachstum ankurbeln, hieß es. In seiner jüngsten Konjunkturprognose Ende März hatte der IWF für 2021 für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent prognostiziert. Der IWF warnte nun allerdings, das Wachstum könnte in diesem Jahr auch geringer ausfallen, falls die Impfkampagne ins Stocken geraten sollte oder Virus-Varianten wider Erwarten zu einer neuen Welle an Infektionen führen würden.

Angesichts der bedeutenden Unsicherheit bezüglich des weiteren Verlaufs der Pandemie sollte die Regierung ihre Hilfsprogramme zur Stützung von Konjunktur und Arbeitsmarkt daher nicht vorschnell zurückfahren, mahnte der IWF. Um langfristige Schäden für die Wirtschaft zu vermeiden, sei es „besser, eher zu viel zu tun als zu wenig“, betonte der in Washington ansässige Fonds.

Unter anderem wurde die Kurzarbeit als effektives Mittel gelobt. In der Coronakrise hat die Bundesregierung die Ausgaben massiv ausgeweitet und sich stärker gegen die Folgen der Pandemie gestemmt als andere Staaten. „Wir haben mit unserer entschlossenen Finanzpolitik dagegengehalten und dafür gesorgt, dass Beschäftigte und Unternehmen möglichst gut durch diese Krise kommen“, sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz.
Längerfristig sollte Deutschland seinen finanziellen Spielraum nutzen, um Investitionen zu steigern und den Strukturwandel sowie die Umstellung auf klimaneutrales Wirtschaften zu fördern, hieß es weiter seitens des IWF. Auch müsste mehr Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt werden. „Dafür brauchen wir Rekordinvestitionen, gezielte Förderung und die richtigen Anreize“, sagte Scholz.

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    Etwas Sorge scheint dem IWF die Preisentwicklung auf dem deutschen Immobilienmarkt zu bereiten. „Der rasante Anstieg der Immobilienpreise in den vergangenen Jahren sollte genau beobachtet werden, obwohl das Risiko von der relativ geringen Verschuldung der Haushalte abgeschwächt wird.“ Die Behörden sollten die Datenerhebung zu dem Thema verbessern, um eine Überwachung auf mögliche Risiken für die Stabilität des Finanzsystems zu verbessern, mahnte der IWF.

    Mehr: Weniger neue Konsumentenkredite in der Coronakrise

    • dpa
    • rtr
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