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Konjunkturbericht Handwerk: Umsatzverluste für viele Betriebe 2021 kaum aufholbar

Die Corona-Einschränkungen schränken die Betriebe weiterhin ein. Der Branchenverband rechnet für 2021 insgesamt mit einem Umsatzwachstum von einem Prozent.
14.05.2021 - 13:10 Uhr Kommentieren
Der Branchenverband rechnet für 2021 insgesamt mit einem Umsatzwachstum von einem Prozent. Quelle: dpa
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Der Branchenverband rechnet für 2021 insgesamt mit einem Umsatzwachstum von einem Prozent.

(Foto: dpa)

Berlin Fortschritte beim Impfen und sinkende Corona-Infektionszahlen lassen die Handwerksbetriebe in Deutschland wieder etwas positiver in die Zukunft blicken. Wie aus dem Konjunkturbericht des Branchenverbands ZDH hervorgeht, erwarten sie, dass die Geschäfte in der zweiten Jahreshälfte wieder deutlich anziehen.

Zugleich wirkten die Corona-Einschränkungen aber nach, betonte Generalsekretär Holger Schwannecke. „Die daraus resultierenden Umsatzverluste werden in vielen Gewerken auch dann kaum auszugleichen sein, wenn die betroffenen Betriebe im weiteren Jahresverlauf wieder voll umfänglich tätig werden könnten.“

Der Branchenverband rechnet für das laufende Jahr insgesamt mit einem Umsatzwachstum von einem Prozent. Doch selbst dieses verglichen mit Vor-Pandemiejahren geringe Wachstum lasse sich nur erreichen, wenn das Impfen weiter beschleunigt werde und nachhaltige, länger anhaltende Öffnungsschritte möglich mache.

Vor allem Zulieferer der Hotellerie und Gastronomie, also Wäschereien und Gebäudereiniger, aber auch Bäcker, Konditoren, Metzger und Bierbrauer hätten häufig Liquiditätsprobleme, sagte Schwannecke. Gleiches gelte für Messebauer und Veranstaltungstechniker. Deshalb müssten bestehende Hilfsprogramme verlängert werden.

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    Problematisch seien für das Handwerk auch die Preisexplosion und die Lieferengpässe bei vielen Baumaterialien, sagte Schwannecke. Bisher hätten vor allem Handwerksbetriebe im Bau- und Ausbau die Konjunktur für die Branche stabilisiert – das werde schwierig, wenn sich die Situation nicht entspanne.

    Mehr: Wie Bauherren mit steigenden Materialpreisen umgehen können

    • dpa
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