Benachrichtigung aktivieren Dürfen wir Sie in Ihrem Browser über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts informieren? Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Fast geschafft Erlauben Sie handelsblatt.com Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Dies können Sie in der Meldung Ihres Browsers bestätigen.
Benachrichtigungen erfolgreich aktiviert Wir halten Sie ab sofort über die wichtigsten Nachrichten des Handelsblatts auf dem Laufenden. Sie erhalten 2-5 Meldungen pro Tag.
Jetzt Aktivieren
Nein, danke

Konjunkturpaket Scholz plant Corona-Familienbonus von 300 Euro pro Kind – NRW will sogar 600 Euro zahlen

Der Finanzminister arbeitet an verschiedenen Maßnahmen, um die Kaufkraft in Deutschland zu stärken. Familien können auf eine Sonderzahlung hoffen.
22.05.2020 - 13:23 Uhr 4 Kommentare
Corona-Konjunkturpaket: Olaf Scholz plant Familienbonus von 300 Euro pro Kind Quelle: dpa
Giffey und Scholz

Die Bundesregierung will die Konjunktur ankurbeln und plant daher verschiedene Maßnahmen.

(Foto: dpa)

Düsseldorf Die Bundesregierung arbeitet an einem Konjunkturpaket zur Eindämmung der Coronakrise. Wie der „Spiegel“ berichtet, plant Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) unter anderem einen Familienbonus.

Demnach sollen Familien einmalig für jedes Kind 300 Euro erhalten. Der Vorschlag stammt von Familienministerin Franziska Giffey (SPD). Die hatte kürzlich in einem Interview mit dem „Spiegel“ erklärt: „300 Euro einmalig zur freien Verfügung für jedes Kind: Das würde nicht nur allen Familien helfen, sondern auch einen starken Konjunkturimpuls setzen.“ Die Kosten der Maßnahme würden sich auf fünf bis sechs Milliarden belaufen.

Die NRW-Landesregierung schlägt sogar einen Familienbonus in Höhe von einmalig 600 Euro pro Kind vor, sagte Ministerpräsident Armin Laschet am Freitag. Die konkrete Form hänge allerdings davon ab, was letztlich im Programm des Bundes steht. Dies werde man dann mit einem eigenen Landesprogramm ergänzen, so Laschet.

In den Plänen von Scholz gibt es offenbar weitere Überlegungen, die darauf abzielen, die Kaufkraft zu stärken. Konsumgutscheine könnten die Konjunktur ebenso ankurbeln wie eine Ausgleichsumlage, die Gastwirten und Kulturschaffenden helfen soll, Mindereinnahmen zu kompensieren. Unternehmen sollen günstigere Abschreibungsmöglichkeiten erhalten und Investitionszulagen erhalten.

Top-Jobs des Tages

Jetzt die besten Jobs finden und
per E-Mail benachrichtigt werden.

Standort erkennen

    Wie groß das Konjunkturpaket insgesamt werden soll, steht nach Angaben aus Regierungskreisen noch nicht fest. Die Größenordnung von 150 Milliarden Euro, über der "Spiegel" berichtet, sei falsch, hieß es in Regierungskreisen.

    Mehr: Ringen um das Konjunkturpaket: Das fordern Wirtschaft und Experten.

    • rot
    Startseite
    Mehr zu: Konjunkturpaket - Scholz plant Corona-Familienbonus von 300 Euro pro Kind – NRW will sogar 600 Euro zahlen
    4 Kommentare zu "Konjunkturpaket: Scholz plant Corona-Familienbonus von 300 Euro pro Kind – NRW will sogar 600 Euro zahlen"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • Es ist wirklich nicht mehr nach zu vollziehen was die Herren Scholz und Laschet treiben. Nur um ihr eigenes Ego zu befriedigen und Kanzlerkandidat zu werden wird mit den Steuergeldern nur so herumgeworfen, nach dem Motto es ist ja nicht mein Geld und der Steuerzahler hat ja dafür aufzukommen. Also was sollst !,

    • Die spinnen, wie de mit unserem Geld umgehen. Frechheit. Und wer zahlt am Ende die Zeche. Wenn ich nich so gut erzogen wäre, käme jetzt etwas sehr unschönes... aber meine Erziehung halt :)

    • Unglaublich das die SPD in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten Wahlgeschenke für Kinder verteilen will. Ist schon wieder Weihnachten?
      Das Geld holt sich die SPD bei den "Reichen" - sprich den Menschen die für ihr Alter vorsorgen wollen per Abgabe.
      Corona setzt eine unglaubliche Vermögensumverteilungsmaschine in Gang und niemand sagt Stop!

    • Und was ist mit der Steuerklasse 1 und den Single-Haushalten? Menschen die sich teuer ihre Bildung finanzieren, dabei Vollzeit arbeiten und Hohe Abgaben zahlen? Denkt man in der Politik oder in der Presse auch mal darüber nach, wo die Gelder, die gerade investiert werden am Ende fehlen? Das Bildung noch teurer wird, die Lebenshaltung nicht günstiger wird und Alleinstehende zu einem Großteil das alles aus ihren Abgaben finanzieren, bei Ihnen aber nie ein Solidaritätsprinzip greift, weil alle anderen Hilfen immer im Vordergrund stehen. KFW Studienkredite zinslos laufen zu lassen, ist ein schwacher Trost.

    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%