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Konjunkturprogramm Gesamtmetall-Chef will Einkaufsgutscheine - IG-Metall fordert Hilfen

Um die Wirtschaft anzukurbeln pocht Gesamtmetall-Chef Rainer Dulger auf Gutscheine und Steuervorteile. Auch die IG-Metall fordert ein Konjunkturpaket.
27.05.2020 - 07:29 Uhr Kommentieren
Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall fordert neben Gutscheinen auch eine Autoprämie. Quelle: dpa
Rainer Dulger

Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall fordert neben Gutscheinen auch eine Autoprämie.

(Foto: dpa)

Augsburg Mit Blick auf die Folgen der Coronakrise fordert Gesamtmetall-Chef Rainer Dulger unter anderem Einkaufsgutscheine und Steuervorteile für die Bürger, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln.

„Wir brauchen ein solches breites Konjunkturprogramm, gerade auch um die Kaufzurückhaltung vieler Verbraucher zu überwinden“, sagte Dulger der „Augsburger Allgemeinen“ (Mittwoch). Neben Gutscheinen und Steuervorteilen sei seiner Meinung nach auch eine Autokaufprämie nötig.

Der Chef des Arbeitgeberverbands stelle sich etwa Konsumgutscheine über einen bestimmten Betrag vor. „Diesen Betrag sollen Bürger erhalten, egal ob sie sich Einrichtungsgegenstände, Kleidung oder ein neues Auto kaufen, ins Restaurant gehen oder ein Wohlfühlwochenende im Hotel verbringen.“ Hauptsache das Geld komme wieder unter die Leute. „Wir brauchen so ein breites und solidarisches Deutschland-Paket“, sagte Dulger.

Die Metall- und Elektrobranche ist Dulger zufolge stark von der Pandemie getroffen. „Die Folgen der Corona-Pandemie treffen alle Unternehmen unserer Branche.“ Die Krise entwickle sich dramatischer als die Finanzmarktkrise in den Jahren 2008 und 2009.

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    Auch die IG-Metall fordert vor dem Hintergrund der Auswirkungen Coronakrise auf die Wirtschaft ein Konjunkturpaket - von mehr als 150 Milliarden Euro. „Ohne ein umfassendes Konjunkturpaket wird unsere Wirtschaft nachhaltig erheblichen Schaden nehmen“, sagte Gewerkschaftschef Jörg Hofmann dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Deshalb wünsche er sich den „Mut zu einem großen, schnellen und zielgenauen Wurf“.

    Es müsse unter anderem denjenigen geholfen werden, die wegen Corona ihre Betriebe nicht oder nur sehr eingeschränkt öffnen könnten. Auch die Kommunen bräuchten Unterstützung, weil hier Gewerbesteuern wegbrächen. Von neuen Schulden dürfe man sich „nicht kirre machen lassen“, sagte Hofmann.

    Mehr: Union setzt auf breite Entlastungen für die gesamte Wirtschaft.

    • dpa
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