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Kosten der Flüchtlingskrise Die Milliarden-Last

Die Flüchtlingskrise lässt die Kosten im Bund explodieren. Und wenn der Zustrom sich nicht verringert, wird es noch teurer. Finanzminister Schäuble will trotzdem die schwarze Null halten. Seine Rechnung dürfte einigen nicht gefallen.
18.02.2016 - 19:39 Uhr
Die schon feststehenden Belastungen für 2017 summieren sich auf 10,7 Milliarden Euro. Quelle: dpa
Flüchtlingskrise

Die schon feststehenden Belastungen für 2017 summieren sich auf 10,7 Milliarden Euro.

(Foto: dpa)

Berlin Die morgendliche Zeitungslektüre bereitet Wolfgang Schäuble (CDU) derzeit keine Freude. Kein Tag vergeht, an dem nicht ein Kabinettskollege neue Ausgabenwünsche mit Verweis auf die Flüchtlingskrise entwirft. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) verlangt 1,3 Milliarden Euro zusätzlich für den Wohnungsbau, Arbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) hält einen Nachschlag von mindestens 450 Millionen Euro für notwendig.

Den Bundesfinanzminister ärgert der ungebremste Geldhunger seiner Kabinettskollegen. Immerhin sieht der Haushaltsplan des Bundes für das kommende Jahr bereits jetzt milliardenschwere Zusatzausgaben vor, die vor allem zur Bewältigung der Flüchtlingskrise gebraucht werden. Die schon feststehenden Belastungen für 2017 summieren sich auf 10,7 Milliarden Euro. Der größte Posten ist für das Ressort der Arbeitsministerin vorgesehen: 4,8 Milliarden Euro zusätzliche Sozialausgaben.

Zusatzmittel für Integration und innere Sicherheit schlagen mit einer Milliarde Euro zu Buche. Für die Bundesländer ist eine Milliardensumme an Unterstützung reserviert. Mehr Geld ist auch für humanitäre Hilfe oder die Unterstützung der Türkei veranschlagt.

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