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Trotz der Energiewende soll Strom bezahlbar bleiben, hat die Kanzlerin versprochen - doch die Preise explodieren. Verbraucher und Wirtschaft zahlen die Zeche - Deutschland droht eine schleichende Deindustrialisierung.

Kommentare

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  • Wenn der Ökostrom dermaßen die Preise explodieren lässt, wie kann es dann sein, dass der Strom aus der Atomnation Frankreich um 25% teurer ist, als bei uns? Müsste der ach so billige Atomstrom aus Frankreich nicht viel günstiger sein, als unser teurer Ökostrom?

  • Da gab es doch mal einen Mann, Theologe und Journalist, auch im öffentlich rechtlichen Fernsehen - der tourte einige Jahre durch die Republik mit einem griffigen Slogan: "Die Sonne schickt keine Rechnung". Seit einiger Zeit hört man nichts mehr von dem Herrn - ach ja, der Name: Franz Alt

  • Zu versuchen wären alternative Stromtarife wie "Billigstrom ab Windfarm, wo und wann er anfällt". Stromintensive Industrien wie Aluminiumhersteller sind es gewohnt, dorthin zu gehen, wo der Strom anfällt. Wieso nicht in den Norden?

  • Der Ausstieg aus der Kernenergie war sicher Merkels größter Fehler. Alle Vorteile der Agenda 2010 sind mit der momentanen Energie und Europapolitik wieder aufgebraucht.
    Die beste Alternative währen Gaskraftwerke in Kombination mit Fracking. Außerdem könnten die Netze nach Frankreich und Tschechien ausgebaut werden. Das gibt genug Luft für ein paar Jahrzehnte, bis die Anti-Atom Stimmung verflogen ist und wir eine neue Generation sicherer Kraftwerke aus China importieren können.

  • Der Bundesbürger zahlt so oder so - entweder direkt über die Stromrechnung, oder indirekt über geringere Lohnsteigerungen oder gar den Verlust seines Arbeitsplatzes. Die richtige Rechnung ist also: bei 20 Milliarden Euro pro Jahr, verteilt auf 80 Millionen Bundesbürger, zahlt jeder - vom Baby bis zum Greis - 250 Euro PRO JAHR für die Energiewende.

  • die Nutzung der Erneuerbaren Energien muss Vorrang haben, wenn wir unseren Kindern nicht die Last unserer Resourcenverschwendung, das verpresste CO2 und den Atommüll hinterlassen wollen. Langfristig ist die Nutzung der Erneuerbaren sogar kostengünstiger, da nur die Anlagen gebaut werden müssen - danach aber keine Brennstoffkosten mehr zu zahlen sind. Kurzfristig müssen diese Anlagen aber gebaut werden. Dazu ist Geld nunmal notwendig. Und das müssen wir auch ausgeben, wenn wir uns am nächsten morgen vor unseren Kindern nicht schämen wollen.

  • Ja die Schulden des Staates sind Strompreis Erhöhungen der Konsumenten.

  • Planwirtschaft hat doch was! Hat in der UdSSR 70 Jahre, der DDR 40 Jahr super funktioniert. Wie lange noch bei uns?

    Liebe Träumer, träumt weiter - Augen zu und durch! Ich sage, daß wir spätestens in ein/zwei Jahren die ersten AKWs wieder laufen haben, da diesen Irrsinn niemand mehr bezahlen kann. Rechnet ruhig hin und her. Der ganze Schwachsinn funktioniert nur mit Subventionen - bloß die wird es bald ned mehr geben, da wir nämlich bald bankrott sind. Die CO2-Lüge wird da auch nix dran ändern. Aber dann gehen wir wenigstens mit moralisch hoch erhobenen Zeigefinger in die Insolvenz und können uns auf die ökologisch rein gewaschene Brust klopfen.

    Oh Herr, laß Hirn vom Himmel fallen!

  • Meine Güte, was für ein tendenziöser Beitrag. Da möchte ich gar nicht weiter drauf eingehen, sondern gestatte mir nur den Hinweis auf die Kosten eines Atomunfalls:

    Nach einer Studie der PROGNOS AG im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums aus dem Jahr 1992 betrügen die Kosten eines GAUs in Deutschland 10,7 Billionen DM (10.700.000.000.000 DM). Rechnet man dies in Euro um und die Inflation der letzten 20 Jahre ein, dann kommt man auf etwa 8 Billionen Euro (8.000.000.000.000 Euro).

    Wer diese Kosten zu tragen hätte, kann man in Andeutungen in Fukushima erkennen - jedenfalls sind es nicht die Verursacher.

    Gerade angesichts der neuen Studie des Max-Planck-Instituts, dass ein GAU rund 200-mal wahrscheinlicher ist als bisher angenommen, möchte ich wirklich kein Gejammer über steigende Strompreise hören!

  • Ihren Artikel ist maßlos tendenziös.
    1. die stromintensive Industrie, ist von der Umlage befreit
    http://www.bmu.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hg_ausgleichsregelung_2011_bf.pdf
    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/079/1707960.pdf
    2. Strompreisprognosen gehen bis 2015 von fallenden Preisen aushttp://www.djnewsletters.de/news/article_detail.php5?bnlId=1437285&productId=10
    3. Die Förderungen für die erneuerbaren Energien nehmen über das Umlageverfahren zwar zu, betrachten wir jedoch die Grenzkosten der Förderung erhalten wir für jeden geförderten EURO auch viel mehr Energie. Für die hohe Umlage ist nicht die aktuelle oder zukünftige Förderung ausschlaggebend, sondern die Förderung insbesondere in den Jahren 2009 und 2010, daran kann die Politik aufgrund des Grandfathering für 20 Jahre aber nicht mehr ändern. (Siehe Ihre Graphik dazu)
    4. Eine Energiewende muss finanziert werden. Wäre sie kostenneutral, müßte die Politik keine Anreize schaffen.
    5. Ich sehe eher Unternehmen der Solarindustrie in der Insolvenz als Unternehmen der stromintensive Industrie. Woher nehmen Sie hier Ihre Wahrnehmung?
    6. Griechenland mit der Energiewende zu vergleichen ist abenteuerlich. Für die Energiewende bekommen wir etwas nachhaltiges.
    - saubere, klimafreundliche Energie
    - Energiesicherheit, die uns von Importen aus zweifelhaften Ländern unabhängig macht
    Sie war bislang Konsens in unserer Gesellschaft. Mit Ihrer Schlagzeile schießen Sie mit unlauteren Argumenten aus vollen Rohren auf diesen Konsens
    7. Wir sind das Vorbild in der Welt. Jedenfalls sieht man uns im Ausland so. Sollen wir nun sagen, es funktioniert nicht mit der Energiewende? Sind Sie wirklich dieser defätistischen Meinung?

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