"Unsolidarisch", "Verfassungsbruch", gegen den "Sumpf der Planwirtschaft": Vor Verabschiedung der umstrittenen Gesundheitsreform von Minister Philipp Rösler (FDP) gaben sich die Parlamentarier noch einmal angriffslustig. Verhindern konnten die Oppositionsattacken steigende Kassenbeiträge und unbegrenzte Zusatzbeiträge freilich nicht.

Kommentare

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  • Warum einfach wenn's umständlich geht?
    Einfach geht so:
    1. Eine gesetzliche Grundversicherung die Jeden pflichtversichert und die Grundversorgung sauber abdeckt. Hier ist der Vorstandvorsitzende wie auch der Hartz iV-Empfänger im Rahmen seiner Einkommensstruktur drin. Eine -und nicht Hunderte- gesetzliche Krankenkasse.
    2. Arbeitgeberbeiträge wieder paritätisch!
    3. Wer mehr will, darf sich zusatzversichern auf eigene Kosten. Hier können sich die heutigen Privatkassen austoben!
    4. Pharmakosten ganz klar deckeln / Medikamente im billigeren Ausland einkaufen! "Anreizmodelle" für die Ärzteschaft unter Strafeandrohung verbieten!
    5. Zuwächse für Ärzte am allgemeinen Lohnanstieg orientieren und nicht an Lobbyvorgaben "begrenzen"!
    6. Quartals-Arztabrechnung durch die Krankenkasse in verständlicher Form an den Patienten in Form eines Kontoauszuges.
    Wo ist also das Problem, ausser man ist lobbygesteuert!
    Wie es umständlich und teuer geht, zeigt Rösler's "Reform".

  • Reform? Welche Reform?
    beitragssatzerhöhung ist "busines as usual". Das bischen betriebene Kosmetik ist lächerlich.
    Und da die nächsten Preiserhöhungen rein zu Lasten der Arbeitnehmer geht, ist doch klar, was nächstes Jahr passiert.

Mehr zu: Krankenkassen - Bundestag verabschiedet Röslers Reform

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