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Krawalle in Hamburg Über 30 Neonazis in Gewahrsam genommen

Bei einer Demo gegen Rechts vor dem Hamburger Hauptbahnhof kam es zu Ausschreitungen zwischen Polizei, Linksextremen und Neonazis. Über 30 Rechte nahmen die Beamten in Gewahrsam. Abgeführt wurden sie per S-Bahn.
12.09.2015 - 16:28 Uhr
Die Spur des Neonazi-Terrors
Bundesanwaltschaft ermittelt im Polizistenmord
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Eine Serie von brutalen Morden, die Exekutionen glichen, hatte die Polizeibehörden bundesweit seit mehr als zehn Jahren beschäftigt. Es gab kaum Spuren, die eiskalte Tötungsmethode ließ die Fahnder zunächst an mafiöse Strukturen glauben. Auch nachdem ähnliche Taten folgten, konnte man kein klares Täterprofil erstellen.

(Foto: dpa)
A handout picture shows portraits of suspected 'doner murderers', released by Thuringia federal police in 1998
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Nun verdichten sich die Hinweise, dass es sich um eine rechtspolitisch motivierte Mordserie handeln könnte. Die Aufnahme zeigen 1998 in einer Lokalzeitung veröffentlichte Fahndungsbilder, auf denen Beate Z., Uwe B. und Uwe M. zu sehen sind. Damals wurden die drei im Zusammenhang mit einem versuchten Sprengstoffanschlag gesucht.

(Foto: Reuters)
Bekennervideo der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" aufgetaucht
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In einem Wohnhaus in Zwickau, in dem die mutmaßlichen Täter zuletzt wohnten, haben Ermittler ein widerliches Bekennervideo gefunden. 15 Minuten lang werden darin die Gräueltaten dokumentiert und die Opfer verhöhnt. Durch das Grauen führt die Zeichentrickfigur „Paulchen Panther“.

(Foto: dapd)
Bekennervideo der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" aufgetaucht
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Hier ist die Zeichentrickfigur neben eine Deutschlandkarte montiert, die auf die Döner-Mordserie anspielt.

(Foto: dapd)
Bekennervideo der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" aufgetaucht
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In einer anderen Sequenz sind die Bilder der ermordeten türkischen beziehungsweise griechischen Kleinunternehmer in einen Fernsehbildschirm eingefügt.

(Foto: dapd)
Bekennervideo der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" aufgetaucht
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Vor die Filmaufnahmen von Polizisten ist in dem Video die Hand von „Paulchen Panther“ montiert, die eine Pistole abfeuert. Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter wird ebenfalls den drei mutmaßlichen Täter zugerechnet.

(Foto: dapd)
Bekennervideo der terroristischen Vereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" aufgetaucht
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Die Aufnahme zeigt die mutmaßliche Dienstwaffen der getöteten Polizistin.

(Foto: dapd)

Hamburg Bei den Auseinandersetzungen am Hamburger Hauptbahnhof hat die Polizei am Samstag auch eine Gruppe von 34 Neonazis in Gewahrsam genommen. Sie hätten im Bahnhof versucht, linke Demonstranten zu provozieren, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Da vor dem Bahnhof Hunderte linke Demonstranten protestierten, habe die Polizei die Neonazis mit einer S-Bahn herausgefahren und in eine Gefangenensammelstelle gebracht. Von weiteren Gruppen Rechtsradikaler war der Bundespolizei nach eigenen Angaben nichts bekannt.

Der Zugverkehr in Hamburg war nach Krawallen in und um den Bahnhof vorrübergehend eingestellt worden. Die Proteste linker Gruppen hatten sich ursprünglich gegen eine für den Samstag geplante, aber per Gerichtsbeschluss verbotene Demonstration von Rechtsextremen gerichtet.

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    huGO-BildID: 49036078 Nach einer kurzen Schlägerei mit linken Gegendemonstranten wird ein beteiligter rechter Demonstrant (M) von zwei Polizeibeamten am 12.09.2015 im Hauptbahnhof von Bremen kurzzeitig festgenommen und abgeführt. Nachdem ein Aufmarsch rechtsradikaler Demonstranten in Hamburg verboten wurde, schwenkten die Rechten um und suchten sich Bremen als Ziel ihres Auftritts aus. Linke Gegendemonstranten aus Hamburg folgten ebenfalls per Zug und vereinigten sich mit der Antifa-Bewegung in Bremen. Foto: Ingo Wagner/dpa (Zu dpa
    Rechte und linke Demonstranten am Hauptbahnhof Bremen

    huGO-BildID: 49036078 Nach einer kurzen Schlägerei mit linken Gegendemonstranten wird ein beteiligter rechter Demonstrant (M) von zwei Polizeibeamten am 12.09.2015 im Hauptbahnhof von Bremen kurzzeitig festgenommen und abgeführt. Nachdem ein Aufmarsch rechtsradikaler Demonstranten in Hamburg verboten wurde, schwenkten die Rechten um und suchten sich Bremen als Ziel ihres Auftritts aus. Linke Gegendemonstranten aus Hamburg folgten ebenfalls per Zug und vereinigten sich mit der Antifa-Bewegung in Bremen. Foto: Ingo Wagner/dpa (Zu dpa "Krawalle bei Protesten gegen Rechts" vom 12.09.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

    (Foto: dpa)
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