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Der IW-Chef gilt als Kritiker der Schuldenbremse. Nun legt Michael Hüther mit einem 32-seitigen Positionspapier nach. Das gefällt nicht allen.

Kommentare

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  • Also in meinem Verwandenkreis gibt es höchst unterschiedliche Charaktere. Die einen sparen sich die Aufwendungen für ein neues Auto, eine neue Waschmaschine oder eine Ferienreise erst an. Die anderen haben es sich angewöhnt, stets auf Pump zu leben und nutzen dazu stets allen verfügbaren Kreditspielraum.

    Ich selbst sitze hilflos zwischen den beiden Gruppen. Habe mir sagen lassen, dass man aufgenommene Kredite zurückzahlen und zusätzlich noch Zinsen dafür aufbringen muß. Also das wäre ja ein Nachteil.

    Aber vielleicht kann mir Prof. Hüther weiter helfen. Wäre schön wenn er mir erklären könnte, welche Vorteile ein Leben auf Pump so mit sich bringt. Liegt der Reiz vielleicht darin, beim Abstottern in einen Rückstand zu geraten und nur zum Weihnachtsfest einige wenige ausgeloste Rechnungen zu bezahlen? Bitte helfen Sie mir, Herr Professor.

  • Auch ich bin für die Schuldenbremse. Die Mehreinnahmen der letzten Jahre sind doch nur im Gießkannenverfahren so verteilt worden. dass jede Partei ihrer Klientel etwas mitgibt. Investitionen sind doch nur bedingt angestoßen worden.
    Schuldenpolitik erlebe ich jeden Tag vor Ort in meiner Kommune (Haushaltssicherungsgesetz) Laufend werden die Steuern vor Ort (Grundsteuer B, usw) erhöht, ohne, dass ich sinnvolle Investitionen erkennen kann.

  • @ Herr da Silva,
    Ihre Beschreibung ist absolut richtig.
    Bei allen Ökonomen sind die Thesen, nach Keynes wirtschafts - und kapitalistischen
    Behauptungen, durchaus umstritten.
    Zu den ( hoch) verschuldeten Staaten zählen auch die USA.

    Aber bald sind ja Wahlen.

  • Deutschlands Schulden liegen bei 2100 Mrd. Euro, pro Kopf von Säugling bis zum Greis sind das 25000 Euro .Heir eine weitere lockerung der Verschuldung zu fordern ist sträflich.
    Die Steuermehreinnahmen der letzten Jahre haben haben nur zu „sozialpolitischen Expansionsmaßnahmen“ und nicht zu mehr Investitionen geführt. Ein Witz zu glauben dass wenn die Politiker wieder Schulden machen dürften es zu mehr investitionen führen würde ganz im Gegenteil. Das Geld das heute, wenn auch spärlich, in investitionen fließt würde auch noch in "sozialpolitische Expansionsmaßnehme" fließen und investitionen würden nur noch über Schulden finanziert.
    Die letzten Jahre zeigen deutlich, Politiker können nicht mit Geld umgehen. Kaum haben sie Geld in der Tasche muß es mit vollen Händen sinnlos ausgegeben werden. Bevor Politiker mit Geld sorgsam und vernünftig umgehen passt der Metzgershund auf die Wurst auf.
    Die Staatsquote muß deutlich verringert werden denn die Staatsschulden von heute sind die Steuern von morgen.
    Die Ökonomie nach Keynes die Michael Hüther und Marcel Fratzscher vertreten, diese Ökonomie hat ja bereits Griechenland, Italien und ander Staaten an den Rand des Abgrunds mit exorbitannten Staatsschulden geführt. Eine Umkehr dieser verfehlten Wirtschafts- und Finanzpolitik auf Pump ist kaum möglich und wenn, dann nur mit sehr schmerzhaften Einschnitten für die Bevölkerung. Eine Wirtschafts- und Finanzpolitik auf Pump führt langfristig zu mehr Elend und nicht zu mehr Wohlstand.

Mehr zu: Kredite für Investitionen - Ökonom Hüther macht überraschenden Vorstoß zur Reform der Schuldenbremse