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Kriegsentschädigung Bundesregierung weist Reparationsforderungen aus Polen zurück

Für Polens Präsident sind die Schäden durch den Zweiten Weltkrieg „kein erledigtes Thema“. Doch die Bundesregierung erteilt der Forderung eine Abfuhr.
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Seit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 ist das Thema für die Bundesregierung erledigt. Davon werde sie auch nicht abweichen, so der Regierungssprecher. Quelle: dpa
Steffen Seibert

Seit dem Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 ist das Thema für die Bundesregierung erledigt. Davon werde sie auch nicht abweichen, so der Regierungssprecher.

(Foto: dpa)

BerlinKurz vor den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen hat die Bundesregierung Forderungen nach Reparationen für Schäden aus dem Zweiten Weltkrieg erneut zurückgewiesen. „Die Haltung der Bundesregierung dazu ist bekannt und hat sich nicht verändert“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag.

Polens Präsident Andrzej Duda hatte zuvor in einem Interview der „Bild am Sonntag“ gesagt, dass Reparationszahlungen für ihn „kein erledigtes Thema“ seien. Er verwies auf Gutachten des früheren Präsidenten Lech Kaczynski und Zwischenergebnisse einer Untersuchung des polnischen Parlaments. Daraus gehe hervor, „dass unsere Verluste nicht entschädigt wurden“.

Für Deutschland ist das Thema dagegen mit dem 1990 unterzeichneten Zwei-plus-Vier-Vertrag abgeschlossen, der die internationale Grundlage für die deutsche Wiedervereinigung war. Darin heißt es, es seien „keine weiteren Reparationen“ vorgesehen. Am Freitag kommen Mitglieder beider Regierungen unter Leitung von Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Warschau zusammen.

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  • dpa
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3 Kommentare zu "Kriegsentschädigung: Bundesregierung weist Reparationsforderungen aus Polen zurück"

Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

  • Dieses Thema "Reparationsforderungen aus Polen" ist in Polen erst so richtig auf die Tagesordnung gekommen seit Frau Merkel in der EU gegen die polnische Regierung hetzt und die EU gedrängt hat ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Polen einzuleiten. Das zeigt einmal mehr, die EU ist kein Friedensprojekt wie man uns glauben machen will, wer freie Staaten unterjochen will spielt mit dem Feuer.
    Dieses Spiel sehen wir auch mit Ungarn, Tschechien und jetzt mit Italien.

    Sollten die Polen von der Drohgebärde zur Tat schreiten sollten sie bedenken dass die deutschen Ostgebiete gegen gerechnet oder zurück gegeben werden müssen.

  • Ich erinnere mich: vor einiger Zeit wurde ein ähnlicher Artikel in diesem Forum schon einmal kommentiert, wie folgt: gerne zahlen, dann aber Rückgabe der ehemals deutschen Ostgebiete.

  • Herr Duda wollte auch Nordstream 2 demontieren. Wird nicht funktionieren. Vielleicht
    wird Polen der 51. oder 52. Staat der USA.

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