Kriminalstatistik Einbrecher steigen in immer mehr Wohnungen ein

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist laut Kriminalstatistik im vergangenen Jahr um fast zehn Prozent gestiegen – und erreicht damit einen neuen Rekordwert. Auch mehr Laden- und Taschendiebe sind unterwegs.
Im vergangenen Jahr gab es fast 170.000 Einbrüche. Quelle: dpa
Einbruch

Im vergangenen Jahr gab es fast 170.000 Einbrüche.

(Foto: dpa)

BerlinDie Zahl der Wohnungseinbrüche ist einem Zeitungsbericht zufolge im vergangenen Jahr um 9,9 Prozent auf 167.136 Fälle gestiegen. Dies sei ein neuer Rekordwert, berichtet „Die Welt“ unter Berufung auf die bundesweite Polizeiliche Kriminalstatistik für das Jahr 2015. Im Vorjahr seien es 152.123 Fälle gewesen.

Die Zahl aller in Deutschland polizeilich erfassten Straftaten stieg demnach im vergangenen Jahr gegenüber 2014 um 4,1 Prozent auf insgesamt 6,33 Millionen Fälle. Die Gesamtaufklärungsquote habe 56,3 Prozent betragen. Dies entspreche einer Verbesserung um 1,4 Prozentpunkte.

Das sind die Geheimcodes der Einbrecher
Einbrecher
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Am Fensterbrett, der Türklingel oder der Hauswand: Einbrecher, Betrüger oder Bettler benutzen gerade in Städten mit hohen Wohnungseinbruchzahlen häufig diese Art der Kommunikation. So teilen Diebesbanden ihresgleichen mit, wo etwa nichts zu holen ist, wo ein bissiger Hund das Grundstück bewacht oder wo nur Frauen im Haus sind. Doch nicht nur Zeichnungen sind bei Einbrechern beliebt...

Plastikstreifen in Haustür
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Kaum zu erkennen: Mit diesem Trick testen Einbrecher, welche Häuser in der Urlaubszeit leer stehen: Stecken die Plastikstücke dort Tage später unverändert, zeigt es, dass die Bewohner verreist sind und die Einbrecher freie Bahn haben. Vor diesem neuen Trick warnt jetzt die Polizei – denn in den Ferien häufen sich die Fälle.

„Hier gibt es Geld“
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„Achtung, bissiger Hund“
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„Abhauen“
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„Leute rufen Polizei“
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„Nur Männer im Haus“
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Dem Bericht zufolge waren fast 40 Prozent aller Straftaten Diebstahldelikte. Sie hätten insgesamt um 1,8 Prozent auf 2,48 Millionen Fälle zugelegt. Hohe Zuwachsraten gab es demnach beim Laden- und Taschendiebstahl: So verzeichnete die Polizei 7,1 Prozent mehr Diebstähle in Geschäften (391.401 Fälle) und sieben Prozent mehr Taschendiebstähle (168.142 Fälle).

Die Zahl der Kfz-Diebstähle sei leicht um 0,3 Prozent gestiegen. Bundesweit wurden demnach 36.507 gestohlene Autos gemeldet. Die Zahl der Fahrraddiebstähle sei leicht gesunken, um 1,3 Prozent auf 335.174 Fälle.

  • afp
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