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Krise in der Ukraine Streitfall Steinbrück

Der ehemalige Kanzlerkandidat der SPD, Peer Steinbrück, soll Kiew in Finanz- und Steuerfragen beraten. Dabei lehnen Vertreter der ukrainischen Regierung die von Oligarchen finanzierte Modernisierungsagentur ab.
09.03.2015 - 08:46 Uhr
Das Engagement des einstigen Kanzlerkandidaten in der Ukraine ist umstritten. Quelle: dpa
Peer Steinbrück auf Reisen

Das Engagement des einstigen Kanzlerkandidaten in der Ukraine ist umstritten.

(Foto: dpa)

Berlin, Tutzing Während Peer Steinbrück jetzt erstmals öffentlich über seine neue Rolle als Ukraine-Berater gesprochen hat, schlägt ihm und seinen Financiers aus Kiew und Berlin unverhohlen Widerstand entgegen. Vertreter der ukrainischen Regierungskoalition lehnten gegenüber dem Handelsblatt eine von Oligarchen finanzierte Modernisierungs-Agentur für die Ukraine eindeutig ab. Und auch aus der Bundesregierung kam Kritik an dem mit der Regierung in Kiew nicht abgesprochenen Berater-Projekt.

„Diese Agentur ist von einem dubiosen Oligarchen, Herrn Firtasch, gegründet worden. Und europäische Politiker sind in diesem Projekt nur Feigenblätter“, sagte Hrihori Nemyria, Ex-Vizepremier und einflussreicher Abgeordneter der Regierungs-Fraktion „Vaterland“ in Kiews Rada, dem Handelsblatt. „Oligarchen sind weiter die Hauptprofiteure des kleptokratischen und korrupten Systems, das sie selbst in der Ukraine geschaffen haben“, so Nemyria. „Es ist schade, dass bekannte europäische Politiker und Intellektuelle sich so missbrauchen lassen, um dubiose Oligarchen reinzuwaschen.“

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