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Die EZB schlittert mit ihrem Feuerwehreinsatz für die Schuldenstaaten Italien und Spanien in schweres Fahrwasser. In Berlin wächst der Ärger über die Zentralbank – auch aus Angst, Deutschland könnte Schaden nehmen.

Kommentare

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  • Ich empfinde es als Zumutung, dass die Handelsblatt als eines der letzten einigermaßen seriösen Finanzzeitungen jetzt schon die Ansichten des linkspopulistischen unseriösen gewerkschaftsnahen IMK-Instituts verbreiten. Die die immer für Staatsverschuldung und Lohnerhöhungen auch zur Unzeit sind, wollen jetzt noch Lösungsvorschläge unterbreiten? Lächerlich!

    Natürlich ist die Unabhängigkeit der EZB nicht gegeben. Es ist zuviel Geld für den realen Markt da, die Kleinanleger zahlen es jetzt schon mit Billigzinsen und durch die erhöhte Inflation wird es sie richtig erwischen.

    Das trifft die deutschen dreifach: Einmal als Steuerzahler wegen der Staatsschulden, einmal als Anleger wegen der Inflation und zum dritten als Lohnenpfänger, da reallohnanstiege auf 10 Jahre ausgeschlossen sind.

  • Der Euro funktioniert nicht. Schafft ihn ab bevor wir auch hier in Deutschland ruiniert sind. Wenn die Waehrung zusammenbricht, sind auch unsere Finanzwerte hinueber. Deutschland kann nichts fuer die Politik in Italien, Spanien, Portugal, Griechenland, Irland und wo auch immer. Und EZB-Stuetzungen werden die Politik in diesen Laendern nicht aendern. Das Ende des Euro wird hinausgeschoben, aber es kommt dann um so gewaltiger. Schafft den Euro ab und damit natuerlich auch gleich die EZB. Jedes Zoegern wird die Konsequenzen nur verschlimmern.

  • Halloooooo Deutschland wach auf ! ! !

    es ist Tanzpause, trink was und besinne dich auf deine Tugenden "seriös arbeiten und wirtschaften"
    und überlass den euro den Verbrechern Europas.
    Besinne dich; wie oft gingen die Südstaaten Europas am Bankrott vorbei, wegen Misswirtschaft, Schlendrian,Korruption, Selbstbetrügerei ?
    Willst Du Deutschland dafür blechen ? hör auf mit dem Scheiss !

  • Es kann ja wohl nicht sein, dass die EZB durch die Hintertür Staatgelder (Steuergelder) in Eigenregie verschleudert.
    Auf diese Weise werden doch durch die Hintertür schlicht und einfach Steuergelder (welche z.b. für Schuldenabbau in BRD gebraucht würden) in die Pleitestaaten gepumt.
    Dies war und wird niemals das sein, was für Europa gut ist und vom Stimmbürger gewollt ist. Da kann man der Schweiz nur gratulieren, dass sie an dieser Possen nicht teilgenommen hat. Was sich hier Politik und EZB leistet, ist schlicht kriminell. mit verlaub ein schweizer

  • Nachtrag:
    Die Talfahrt an den Börsen spiegelt nicht nur die doppelte Angst vor einer weltweiten Rezession und einer unkontrollierbaren Staatsschuldenkrise wider. Dahinter steckt auch das schwindende Vertrauen in die Fähigkeit der Politik, der selbst verschuldeten Krise Herr werden und einen glaubwürdigen Weg zum Abbau der Verschuldung aufzeigen zu können.
    Europas überforderte Krisenmanager taumeln von einer Verlegenheit in die andere. Noch bewahrt der Bürger die Ruhe – trotz der gebrochenen Versprechen und der Sorge um die Ersparnisse, trotz der Hilflosigkeit der Politik und des undurchschaubaren Spiels der Finanzmärkte, trotz der Zukunftsentscheidungen am Parlament vorbei. Aber was ist, wenn die Rettungsaktionen misslingen, Wachstum und Wohlstand nicht mehr mit gepumptem Geld produziert werden können und nach dem Vertrauen in die Währung auch das Vertrauen in die Demokratie schwinden sollte? Das wäre dann der eigentliche Ernstfall. Es sieht nicht so aus, als ob die weiter um den heißen Brei herumredenden Politiker diesen Ernst der Lage schon begriffen hätten.

  • Ein interessanter Artikel, aus der Augsburger allgemeinen. Warum werden solche Artikel, nicht auch im HB mitgeteilt???
    Schuldenkrise und Vertrauensverlust
    Die Politik gebrochener Versprechen
    Die Talfahrt an den Börsen spiegelt nicht nur die doppelte Angst vor einer weltweiten Rezession wider. Dahinter steckt auch das schwindende Vertrauen in die Fähigkeit der Politik. Leitartikel von Walter Roller
    Der Abschied von der D-Mark ist den Deutschen einst mit einem dreifachen Versprechen erleichtert worden. Erstens: Die Europäische Zentralbank (EZB) sollte nach dem Vorbild der Bundesbank unabhängig von der Politik über den Wert des Euro wachen und nur Geldpolitik betreiben. Zweitens: Der Stabilitätspakt sollte eine überbordende Staatsverschuldung im Keim verhindern. Drittens: Jeder Staat sollte für seine Schulden selber aufkommen.
    Diese Versprechen, die sozusagen die Geschäftsgrundlage des Euro-Systems bildeten, wurden nicht eingehalten. Die europäische Politik hat sich stattdessen, wie es der langjährige baden-württembergische Ministerpräsident Teufel vor Kurzem zutreffend formulierte, über das Recht und über Verträge hinweggesetzt. Erstens: Die EZB, als Garantin eines stabilen Euro vorgesehen, begibt sich auf den abschüssigen Pfad des Staatsanleihenkaufs und wird damit zum Finanzier überschuldeter Staaten.
    Zweitens: Der Stabilitätspakt wurde systematisch zertrümmert, um die maßlose Schuldenpolitik fortsetzen zu können. Und selbst jetzt, da alle Dämme zu brechen drohen, reicht es nur zu einem Reförmchen des Paktes. Drittens: Der Abmarsch in eine Transferunion, in der die Schulden vergemeinschaftet werden, hat begonnen – mitsamt dem hohen Risiko, dass Deutschlands Steuerzahler eines Tages für die schlechter wirtschaftenden Staaten automatisch einstehen müssen. Ist die dauerhafte Alimentierung erst mal zur Regel geworden, dann wird es in Spanien, Italien oder Griechenland mit der Bereitschaft zu soliderem Wirtschaften nicht mehr weit her sein.

  • Es gelten immer noch gleiche Rechte und ist die Zeit gekommen
    Harz VI für Millionäre einzuführen,alle Vermögen gehören jetzt den Staat,dort sind auch die Staatsschulden. Ha ha ha ....Witze?

  • "In Berlin wächst der Ärger über die Zentralbank – auch aus Angst, Deutschland könnte Schaden nehmen."

    Wann werden diese Feiglinge in Berlin in Bundestag und -regierung, sich endlich aufraffen und Verantwortung für sich und unser Land zu übernehmen, statt sich ständig hinter unserer traumatischen Vergangenheit, den Franzosen oder europäischen Kinderträumen, die längst von der Realität ad absurdum geführt wurden, zu verstecken? Wir brauchen keine komplexbeladenen Neurotiker sondern Leute die jetzt handeln und den Maastricht-Euro, so wie er vertraglich vereinbart war, mit aller Konsequenz verteidigen. Wenn das bedeutet das Perepherieländer oder Deutschland ausscheiden müssen, dann wird es sehr hart den Folgen der jahrzehntelangen Ignoranz geballt ins Auge zu sehen. Aber das ist ein Kinderspaziergang gegen eine spätere durch den Euro verschuldete Pleite Deutschlands! Politikern mit Verantwortungsgefühl sollten die Ereignisse in London eine (letzte?) Warnung sein.

  • Nie. Denn wir haben nur noch stramm linke Parteien. Eine bürgerliche Partei als Gegengewicht, die einiges wieder in Ordnung bringen könnte, fehlt in diesem Land.
    Sie wird ja auch von den gesamten Sozialisten verhindert
    Denn die CDU ist ja schon lange keine demokratischen Union mehr.
    Es ist die völlige Deutschland Vernichtung angesagt.
    Schulden + Überfremdung auf usnre Kosten sind eine brisante Mischung
    Unsere eigenen Politiker arbeiten gegen das eigne Land und Volk.
    So etwas hat es wohl noch nie gegeben

  • Dieser Eurowahn ist bei den deutschen "Eliten" zementiert. Ich denke nicht das in diesem Land irgendein Entscheidungsträger wirklich den Mut hätte bzw. überhaupt daran denkt das Deutschland selbstständig Entscheidungen trifft die irgendwelche Befindlichkeiten unserer uns "liebenden" europäischen Nachbarn stören könnten.

    Eher werden diese Herrschaften ihr eigenes Land und Volk bis zum letzten ausbluten lassen, nur um ihre Wahnvorstellungen von der europäischen Idee am Leben zu halten.

Mehr zu: Krisenpolitik unter Beschuss - „Bald kauft die EZB auch alte Fahrräder auf“