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Kritik an EU-Plänen Bundesregierung will keinen Ein-Jahres-TÜV

Die Bundesregierung lehnt die Brüsseler Pläne zur Einführung eines jährlichen TÜV-Tests für alte Autos ab. Stattdessen sollten lieber EU-weit deutsche Prüfstandards eingeführt werden, heißt es aus Berlin.
13.07.2012 Update: 13.07.2012 - 15:59 Uhr Kommentieren
Deutschland sperrt sich gegen die Brüsseler Pläne zur Einführung einer jährlichen TÜV-Untersuchung. Quelle: dpa

Deutschland sperrt sich gegen die Brüsseler Pläne zur Einführung einer jährlichen TÜV-Untersuchung.

(Foto: dpa)

Berlin Die Bundesregierung lehnt die EU-Pläne zur Einführung jährlicher Überprüfungen für alte Autos ab. Stattdessen wirbt sie für die Anpassung der europäischen Regelungen an deutsche Standards für TÜV-Untersuchungen. „Wenn wir die Prüfpraxis in Europa etablieren können, die wir in Deutschland haben, dann sind wir bei der Verkehrssicherheit nicht nur einen, sondern drei große Schritte vorangekommen", sagte ein Sprecher des Bundesverkehrsministeriums am Freitag in Berlin.

Die deutschen Standards seien hoch. Die Praxis habe sich bewährt. „Deswegen werden wir unser Gewicht in Brüssel einbringen, damit es zu einer sinnvollen Lösung kommt, die nicht zu höheren Kosten und mehr Bürokratie führt, sondern die sich an der Verkehrssicherheit orientiert", sagte der Sprecher.

Dabei könne das deutsche Modell anderen Ländern eine Orientierung bieten. Dies gelte besonders, was die Qualität der Prüfung und den Prüfrhythmus von Altwagen angehe. Das deutsche Modell müsse zwar nicht eins zu eins übernommen werden, aber eine Erhöhung der Standards in anderen Staaten sei wünschenswert. So würden in Deutschland im Gegensatz zu anderen Ländern auch Motorräder von der Prüfung erfasst.

Nach den EU-Plänen müssten Neuwagen erst nach vier Jahren zur Überprüfung, ab einem Alter von sieben Jahren oder 160.000 Kilometern indes jedes Jahr. Bisher müssen Neuwagen in Deutschland nach drei Jahren zum TÜV, danach verkürzt sich der Rhythmus auf zwei Jahre.

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