Kritik an Fotos Pauli wähnt sich im Mittelalter

Während in der CSU Ratlosigkeit über den weiteren Umgang mit Gabriele Pauli herrscht, stichelt die Fürther Landrätin munter gegen ihre Partei. „Stoiber und all die anderen sollen sich beruhigen“, sagte Pauli dem Magazin „Stern“ laut Vorabmeldung über die Kritik an ihren Magazin-Fotos.
Gabriele Pauli erwägt eine Klage wegen erotisch anmutender Fotos im Magazin "Park Avenue". Quelle: dpa

Gabriele Pauli erwägt eine Klage wegen erotisch anmutender Fotos im Magazin "Park Avenue".

(Foto: dpa)

HB MÜNCHEN. Während in der CSU Ratlosigkeit über den weiteren Umgang mit Gabriele Pauli herrscht, stichelt die Fürther Landrätin munter gegen ihre Partei. „Stoiber und all die anderen sollen sich beruhigen“, sagte Pauli dem Magazin „Stern“ laut Vorabmeldung über die Kritik an ihren Magazin-Fotos.

Die CSU-Politikerin wehrt sich zwar juristisch gegen die Veröffentlichung der Bilder, verteidigte die Fotos jedoch erneut. „Ich verstecke meine Weiblichkeit nicht. Ich habe dazu keinen Grund“, sagte die 49-Jährige. Ihr umstrittener Auftritt als Fotomodell mit Latexhandschuhen in der Zeitschrift „Park Avenue“ sei für sie ein Versuch gewesen, sich menschlich zu präsentieren.

Sie wolle sich nicht, „wie es bis zum Abwinken üblich ist, hinter der Maske des Politikprofis verstecken“, erklärte Pauli. Die Aufregung halte sie für übertrieben: „Schwarze Handschuhe, ich fahre Motorrad - sind das Gründe, um eine Partei zu verlassen? Leben wir im Mittelalter?“

Wie über sie geredet werde, finde sie allerdings „wenig spaßig“. Sie habe gemerkt, „dass viele, die oben in der Politik mitmischen, einfach gestrickt sind“, erklärte Pauli. Der Politik fehlten gute Leute. Sie sei für höhere Aufgaben bereit und in der Lage, der CSU neue Impulse zu geben. Auf die Frage, ob sie sich einen Kabinettsposten vorstellen könne, sagte Pauli: „Ja, warum auch nicht?“

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