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Kritikerliste Grüne fordern von Bayer-Chef Aufklärung zu Monsantos Kritikerlisten

Monsanto wird vorgeworfen, eine Liste mit Kritikern des Unternehmens geführt zu haben – nur um diese später zu beeinflussen. Die Grünen wollen nun Klarheit.
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Rund 200 Kritiker sollen auf der Liste des Unternehmens stehen. Quelle: dpa
Bayer

Rund 200 Kritiker sollen auf der Liste des Unternehmens stehen.

(Foto: dpa)

BerlinDie Grünen fordern vom Bayer-Vorstand Aufklärung in der Affäre um die Tochter Monsanto, die Listen mit Kritikern des Saatgut-Herstellers geführt hat. „Wir fordern Sie auf, die Listen für Deutschland sowie alle anderen EU-Mitgliedsstaaten offenzulegen und für die Betroffenen zugänglich zu machen“, hieß es in einem am Mittwoch bekanntgewordenen Brief an Bayer-Chef Werner Baumann.

„Darüber hinaus erwarten wir Informationen darüber, was das Ziel dieser Auflistung war und welche Maßnahmen auf dieser Basis erfolgt sind beziehungsweise erfolgen sollten.“ Der Brief trägt das Datum vom 14. Mai und ist von mehreren Bundestagsabgeordneten wie Anton Hofreiter, Renate Künast und Friedrich Ostendorff unterzeichnet. Sie wollen auch wissen, ob sie selbst betroffen sind.

Die französische Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall. Monsanto wird vorgeworfen, eine Liste mit rund 200 Kritikern in Frankreich angelegt zu haben, um diese später zu beeinflussen. Dazu zählten Journalisten und Abgeordnete.

Auch andere europäische Länder sollen betroffen sein. Bayer hat Aufklärung zugesagt. Der Pharma- und Agrarchemiekonzern ist seit der milliardenschweren Monsanto-Übernahme ohnehin unter Druck. Er sieht sich mit Tausenden Klagen wegen einer angeblich krebserregenden Wirkung des Monsanto-Unkrautvernichters Glyphosat konfrontiert.

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