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Künstliche Intelligenz Bundesregierung stockt KI-Förderung auf

Beim Einsatz von KI-Lösungen hat Deutschland laut Experten noch Nachholbedarf. Berlin will Forschung und Anwendung nun mit insgesamt fünf Milliarden Euro fördern.
02.12.2020 Update: 02.12.2020 - 13:09 Uhr Kommentieren
Mit Fördermitteln in Milliardenhöhe will die Bundesregierung die Entwicklung von KI-Technik fördern. Quelle: obs
Ein Superrechner in Deutschland

Mit Fördermitteln in Milliardenhöhe will die Bundesregierung die Entwicklung von KI-Technik fördern.

(Foto: obs)

Berlin Die Bundesregierung will Forschungen zur Künstlichen Intelligenz (KI) und deren Anwendung bis zum Jahr 2025 mit fünf Milliarden Euro fördern. Das Kabinett beschloss dazu am Mittwoch die Fortschreibung der KI-Strategie.

Mit der Erhöhung der Mittel um zwei Milliarden Euro wird eine Vereinbarung aus dem Konjunkturpaket im Juli umgesetzt. „Zentral ist, den Transfer von Forschungsergebnissen in die Anwendung zu verbessern und die breite Nutzung von KI im gesamten Mittelstand anzustoßen“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Bisher hängt Deutschland bei der Künstlichen Intelligenz deutlich zurück. 

Laut Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will die Regierung die praktische Anwendung von KI in Betrieben vor allem mit der Ausweitung der so genannten Zukunftszentren auf ganz Deutschland unterstützen. Damit werden Projekte gefördert, die vor allem Klein- und Mittelbetriebe kostenlos beraten und Qualifizierungskonzepte mit den Betrieben vor Ort entwickeln.

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) sagte, Deutschland solle "zum attraktivsten KI-Forschungsstandort der Welt werden, der die klügsten Köpfe weltweit anzieht". Bei der Umsetzung gibt es hier jedoch noch große Probleme. So wurden von den versprochenen 100 KI-Professuren bisher nur einige wenige eingerichtet.

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    Zuletzt sperrte der Haushaltsausschuss des Bundestages dann auch noch die 120 Millionen Euro, mit denen Karliczek in den nächsten Jahren die Digitalisierung der Hochschulen unterstützten wollte. Bevor die Mittel freigegeben werden, fordern die Haushälter ein "Gesamtkonzept für den Einsatz der KI-Mittel" aus dem Forschungsministerium.

    "Hier zeigt sich einmal mehr, dass das BMBF gut darin ist, viel Geld und Projekte ins Schaufenster zu stellen, aber in der eigentlichen Umsetzung große Defizite aufweist”, sagte die grüne Haushaltspolitikerin Ekin Deligöz. „Überhaupt ist unklar, was mit den KI-Mitteln in den Hochschulen genau passieren soll". Durch die Sperrung mache der Ausschuss zugleich seinen Anspruch geltend, künftig angemessen bei den Bund-Länder-Verhandlungen beteiligt zu sein. Mit Agenturmaterial

    Mehr: Der Bund will KI-Professuren schaffen, doch er hinkt seinen Zielen weit hinterher

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