Kürzungen Bundeswehr spart an Panzern

Die Bundeswehr muss ihre Ausgaben kürzen. Deshalb wird sie weniger Panzer erwerben als bisher geplant. Statt 405 soll sie nur 350 Panzer des Typs Puma bis 2020 geliefert bekommen.
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Ein Schützenpanzer des Typs Puma: Statt 405 will die Bundeswehr jetzt nur noch 350 Panzer dieser Art kaufen. Quelle: dpa

Ein Schützenpanzer des Typs Puma: Statt 405 will die Bundeswehr jetzt nur noch 350 Panzer dieser Art kaufen.

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BerlinDie Bundeswehr wird deutlich weniger neue Schützenpanzer vom Typ Puma kaufen als ursprünglich geplant. Als Folge der Verkleinerung und Neustrukturierung der Streitkräfte werden die Unternehmen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann bis zum Jahr 2020 nur noch 350 statt 405 Exemplare liefern. Ein entsprechender Vertrag mit beiden Unternehmen sei unterzeichnet worden, teilte das Verteidigungsministerium am Donnerstag in Berlin mit.

Der Puma soll den Schützenpanzer Marder ersetzen, der von der Bundeswehr seit mehr als 40 Jahren genutzt wird.

Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hatte im vergangenen Herbst Milliardenkürzungen bei zahlreichen wichtigen Rüstungsprojekten angekündigt. Die Bundeswehr will auch auf 37 Kampfjets vom Typ Eurofighter, 40 Tiger-Kampfhubschrauber und 42 Transporthubschrauber NH-90 verzichten.

Mit der jetzt erfolgten Vertragsunterzeichnung wurde erstmals die Kürzung einer Stückzahl besiegelt. Für die anderen Waffensysteme laufen die Gespräche mit den Rüstungsunternehmen noch.

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4 Kommentare zu "Kürzungen: Bundeswehr spart an Panzern"

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  • Im Zeitalter von Drohnen sind Panzer überflüssig.Aber eigentlich sind alle Kriegswaffen überflüssig.

  • Hallo,
    Krieg hat noch nie Probleme beseitigt, aber immer Neue geschaffen.
    Panzer sind Angriffswaffen. Wo sind denn unsere Feinde, die über Land erreichbar sind - oder sollte sich da eine Entwicklung anbahnen...?

  • Krieg ist kein Ponyhof. Und niemand bestreitet die Verrohung des Menschen im Krieg.

  • Apache Pilot - Bye, bye Miss American Pie
    Samstag, 7. Juli 2012 , von Freeman um 09:00

    Die ISAF-Soldaten sind für ihren heldenhaften Mut gegenüber den bösen Terroristen in Afghanistan bekannt und wie sie Zivilisten ausdrücklich schonen.

    Speziell die Amerikaner sind da sehr zurückhaltent. Im folgenden Video sehen wir wie die Besatzung eines Apache-Helikopter während einer Patroullie in der Wardack-Provinz einen Angriff durchführen. Die weissen Gestalten in der Aufnahme sind unbewaffnete Bauern die angeblich Mohn anbauen. Diese enorme Gefahr beseitigt die Crew mit einer ein Kilo Hellfire-Rakete. Passend dazu singt der Pilot "Bye, bye Miss American Pie" kurz vor der Explosion, weil es so viel Spass macht Menschen aus sicherer Entfernung zu töten. Anschliessend wird auf die Überlebenden mit der Bordkanone geschossen.

    Der schreckliche Moment, wie ein Afghane durch eine US-Rakete in Stücke gerissen wird, sieht aus dem Cockpit eines Helikopters wie ein Computerspiel aus.

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