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Kurz vor Ende der Friedenspflicht Metall-Tarifkonflikt in Sachsen doch noch beilegt

Die sächsischen Arbeitgeber gaben entgegen ihrer Ankündigungen doch grünes Licht für eine weitgehende Übernahme des Pilot-Tarifabschlusses in Baden-Württemberg.

HB DRESDEN. Unmittelbar vor Ende der Friedenspflicht stimmten die Arbeitgeber für eine Übernahme des Tarifabschlusses aus Berlin-Brandenburg, der sich auf den Pilotabschluss aus Baden-Württemberg stützt. Dies teilte der Arbeitgeberverband VSME mit. Sachsen war bundesweit der einzige Tarifbezirk, in dem es noch keine Vereinbarung gab. Die sächsischen Arbeitgeber hatten sich bis zuletzt gegen eine Übernahme des Abschlussen gewehrt.

Die entsprechenden Vertragstexte seien der IG Metall noch am Sonntag übermittelt worden, hieß es weiter. Die Gewerkschaft hatte für diesen Montag bereits erste Warnstreiks angekündigt. Der Pilotabschlusses aus Baden-Württemberg sieht vor, Löhne und Gehälter vom 1. März an um 2,2 % und vom 1. März 2005 an noch einmal um 2,7 % zu erhöhen.

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