Laboraffäre Bayerischer Ablasshandel

Ein brisanter Aktenvermerk offenbart: Die Staatsanwaltschaft machte Bernd Schottdorf ein extrem großzügiges Angebot, trotzdem pokerte der Laborarzt weiter. Neuer Stoff für den bayrischen Untersuchungsausschuss.
Schleppende Aufklärung in der Labor-Affäre. Quelle: dpa
Bayerischer Landtag

Schleppende Aufklärung in der Labor-Affäre.

(Foto: dpa)

Düsseldorf/MünchenEs war ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte. Großlaborbetreiber Bernd Schottdorf hatte Grund zur Freude, als er von einem Gespräch seiner Anwälte am 14. Mai 2009 in den Räumen der Staatsanwaltschaft Augsburg hörte. Eingeladen hatte Reinhard Nemetz, Chef der Staatsanwaltschaft. Auch der Leiter der Wirtschaftsabteilung und eine Staatsanwältin, die an Schottdorfs Fall arbeitete, waren anwesend. Dass Schottdorf gleich drei Juristen schickte, darunter den CSU-Politiker Peter Gauweiler, stellte sich nach kurzer Zeit als unnötig heraus. Nemetz war in Geberlaune.

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