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Landeskriminalämter beklagen Personalprobleme Geldwäsche-Anzeigen nehmen drastisch zu

Die Zahl der Geldwäsche-Verdachtsanzeigen in der Bundesrepublik haben seit den Terroranschlägen in den USA massiv zugenommen. Das ergab eine Umfrage des Handelsblatts bei den Landeskriminalämtern (LKA).

DÜSSELDORF. „Seit dem 11. September sind in Nordrhein-Westfalen bis Ende Oktober mehr als 300 Anzeigen eingegangen. Das Aufkommen haben wir sonst in einem Quartal“, sagte Jürgen Kayser, Leiter des Dezernats Finanzermittlungen beim LKA-Nordrhein-Westfalen.

In Baden-Württemberg hat sich die Zahl der Anzeigen ebenfalls mehr als verdoppelt. Auch in Bayern gab es einen Schub. Bundesweit gehen die Ermittler in diesem Jahr von über 10 000 Anzeigen aus. Grund seien die sensibler reagierenden Banken, hieß es. Diese sind anzeigepflichtig, sobald eine Transaktion auf Geldwäsche hindeutet.

Angesichts der Zunahme wurden in den Kriminalämtern Forderungen nach mehr und besser ausgebildetem Personal laut. Vorbehalte gibt es auch gegenüber dem Plan des Innenministers, eine Zentralstelle für Verdachtsanzeigen beim Bundeskriminalamt einzurichten.

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