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Landespolitik Vor Sondierungsgesprächen rückt Kretschmer den Fokus auf Sachsen-Interessen

In Sachsen beginnen die Sondierungsgespräche zwischen CDU, SPD und Grünen. Der Ministerpräsident will sich dabei nicht von der Bundespolitik beeinflussen lassen.
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„Wir verhandeln eine Regierung aus Sachsen heraus für #Sachsen“, schrieb der Ministerpräsident auf Twitter. Quelle: AFP
Michael Kretschmer

„Wir verhandeln eine Regierung aus Sachsen heraus für #Sachsen“, schrieb der Ministerpräsident auf Twitter.

(Foto: AFP)

Dresden Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will sich beim Bilden einer neuen Regierung nicht von der Bundespolitik beeinflussen lassen. Einen Tag vor Beginn der Sondierungsgespräche mit der SPD und den Grünen kündigte der CDU-Landeschef an, allein die Interessen des Freistaates im Blick zu haben. „Ich will eine Sachsen-Koalition. Wir verhandeln eine Regierung aus Sachsen heraus für #Sachsen“, schrieb Kretschmer am Sonntag auf Twitter.

An diesem Montag beginnen in Dresden die Sondierungsgespräche zwischen den bisherigen Regierungsparteien CDU und SPD sowie den Grünen. Dabei soll ausgelotet werden, ob die drei Parteien Koalitionsverhandlungen aufnehmen wollen. „Am Ende brauchen wir ein Programm für fünf Jahre, das auch die Zeit danach im Blick hat. Es geht vor allem um die Frage: Was ist gut für den Freistaat?“, betonte Kretschmer.

Bei der Landtagswahl am 1. September hatte die CDU 32,1 Prozent der Stimmen erhalten und war damit vor der AfD (27,5 Prozent) stärkste Kraft geworden. Die Grünen waren auf 8,6 Prozent gekommen, die SPD auf 7,7 Prozent. Drittstärkste Partei waren die Linken mit 10,4 Prozent. Die CDU hatte Bündnisse mit der AfD und den Linken ausgeschlossen. Daher gilt eine sogenannte Kenia-Koalition aus CDU, SPD und Grünen als wahrscheinlichste Variante.

Mehr: Viele sächsische Unternehmer befürchten nach dem Wahlergebnis eine Regierungsbeteiligung der Grünen. Ihnen fehle es an Wirtschaftskompetenz.

  • dpa
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