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Wittenberg

Reiner Haseloff mit seiner Frau Gabriele am Wahltag.

(Foto: Reuters)

Landtagswahl Haseloff triumphiert in Sachsen-Anhalt: CDU deutlich stärkste Kraft vor der AfD

Der amtierende Ministerpräsident Reiner Haseloff hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt gewonnen. Die CDU hat bei der Regierungsbildung freie Auswahl.
06.06.2021 Update: 07.06.2021 - 03:20 Uhr Kommentieren

Magdeburg Die CDU ist bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt deutlich stärkste Kraft geworden. Dem vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge kommt die Partei von Ministerpräsident Reiner Haseloff auf 37,1 Prozent der Stimmen und kann im Vergleich zur Wahl von 2016 zulegen (29,8 Prozent). Die AfD erreicht demnach 20,9 Prozent nach 24,3 Prozent vor fünf Jahren.

Die Linke kommt auf nur noch 11,0 Prozent (16,3 Prozent). Die Grünen erreichen 5,9 Prozent nach 5,2 Prozent bei der vorangegangenen Wahl, die SPD liegt bei 8,4 Prozent nach 10,6 Prozent 2016. Die FDP erreicht mit 6,4 Prozent den Wiedereinzug in den Magdeburger Landtag, vor fünf Jahren hatten die Liberalen dieses Ziel mit 4,9 Prozent verfehlt.

Die Wahl in Sachsen-Anhalt war der letzte Stimmungstest vor der Bundestagswahl Ende September. Ein Wahlsieg der AfD hätte Unionskanzlerkandidat Armin Laschet in Bedrängnis gebracht. So aber geht er gestärkt in den Bundestagswahlkampf.

Ministerpräsident Haseloff schaut schon nach vorne und rechnet mit einer schwierigen Koalitionsbildung. „Eine Koalition wird nicht so einfach zu bilden sein“, sagte der CDU-Politiker in der ARD. „Wir werden mit allen demokratischen Parteien sprechen.“

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    Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner bekräftigte die Bereitschaft seiner Partei zur Regierungsbeteiligung in Sachsen-Anhalt unter Führung der CDU. „Wir sind zu Gesprächen bereit“, sagte er in der ARD. Das gute Abschneiden der Christdemokraten führte Kellner darauf zurück, dass sich Menschen wie zuvor auch bei anderen ostdeutschen Landtagswahlen hinter der Partei des amtierenden Ministerpräsidenten versammelt hätten, um den Einfluss der AfD auf die Politik zu begrenzen.

    Auch die FDP drängt in die Regierung. „Ja, wir stehen zur Verfügung“, sagte FDP-Chef Christian Lindner im ZDF zu einer möglichen Regierungsbeteiligung. Allerdings gelte dies nur, wenn Inhalte der FDP auch umzusetzen seien und es ein faires Miteinander gebe. Die CDU müsse jetzt zu Gesprächen in Magdeburg einladen.

    SPD-Chefin Saskia Esken machte vor allem die Debatte über die AfD für das schlechte Abschneiden ihrer Partei verantwortlich. Auch Linke-Spitzenkandidatin Eva von Angern verbarg ihre Enttäuschung nicht. „Das ist eine herbe Niederlage – nichts, worüber ich mich freuen kann“, sagte von Angern am Sonntag im MDR in Magdeburg. Sie kündigte zugleich eine harte Oppositionsarbeit an. „Stimmen für die CDU wird es von der Linken für nichts geben“, sagte sie. „Wir werden Opposition mit hoher Wahrscheinlichkeit sein, und das werden wir konstruktiv durchziehen.“

    Mit Agenturmaterial.

    Mehr: Haseloffs Wahlsieg macht den Weg für Armin Laschet frei – ein Kommentar

    • ska
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