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Zum Landtagswahlen 2016 Special von Handelsblatt Online

Landtagswahlen Keine Regierung kann fest mit Wiederwahl rechnen

Am Sonntag wird in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt gewählt. Alle drei Landesregierungen müssen mit dem Verlust ihrer Mehrheit rechnen. Der Anteil der Briefwähler fällt wohl besonders stark aus.
11.03.2016 - 16:29 Uhr
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin hat den Rückstand gegen ihre Herausforderin Julia Klöckner wettgemacht und liegt nun leicht in Führung. Quelle: dpa
Malu Dreyer

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin hat den Rückstand gegen ihre Herausforderin Julia Klöckner wettgemacht und liegt nun leicht in Führung.

(Foto: dpa)

Berlin Unmittelbar vor den Landtagswahlen in drei Ländern kann keine der drei Landesregierungen fest mit ihrer Wiederwahl rechnen. Das grün-rote Bündnis in Baden-Württemberg unter Ministerpräsident Winfried Kretschmann kommt nach dem am Donnerstagabend veröffentlichten ZDF-Politbarometer auf 46 Prozent – soviel wie CDU, AfD und FDP zusammen. In Rheinland-Pfalz verfehlt die rot-grüne Koalition nach der Erhebung ganz klar die Regierungsmehrheit mit 41,5 Prozent – ihnen stehen 51 Prozent von CDU, AfD und FDP gegenüber. Allerdings hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer den Rückstand gegen ihre Herausforderin Julia Klöckner wettgemacht und liegt nun leicht in Führung.

In Sachsen-Anhalt kommt die große Koalition nach der Umfrage zwar auf 46 Prozent und liegt damit zwei Punkte vor Linkspartei, AfD und Grünen. Allerdings erreicht die FDP 4,5 Prozent und könnte doch noch den Sprung in den Landtag schaffen. Dann wäre die Mehrheit für CDU und SPD verloren.

Die repräsentativen Umfragen wurden vom 7. bis zum 10. März von der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen mit jeweils mehr als 1000 Befragten in den einzelnen Bundesländern vorgenommen.

Bei den Wahlen zeichnet sich ein größerer Anteil von Briefwählern ab als bei vergangenen Abstimmungen. Die baden-württembergische Landeswahlleiterin Christiane Friedrich sagte, es gebe eine Tendenz zu einer größeren Briefwahl-Beteiligung als 2011. Damals hatten 16 Prozent der Wähler postalisch abgestimmt. In Rheinland-Pfalz ist dieser Trend offenbar noch stärker ausgeprägt: Nach einer Umfrage der Landeswahlleitung hatten am Mittwoch bereits 21 Prozent der knapp 3,1 Millionen Stimmberechtigten per Brief gewählt, 6,5 Prozentpunkte mehr als 2011.

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    Nach Angaben des Chefs des Meinungsforschungsinstituts Forsa, Manfred Güllner, profitieren vor allem bürgerliche Parteien von einem großen Briefwahl-Anteil. Allerdings seien die Auswirkungen auf das Wahlergebnis nicht besonders groß, sagte Güllner. „Der Effekt macht höchstens einen Punkt aus.“ In den aktuellen Forsa-Umfragen seien Briefwähler berücksichtigt: „Wir fragen immer, was man wählen würde oder schon gewählt hat per Briefwahl.“

    • rtr
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