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Landtagswahlen AfD hat Listenplätze für die Landtagswahl in Sachsen vergeben

Landesparteichef Jörg Urban ist auf Platz eins der Liste gekommen. Er glaubt daran, dass die AfD reelle Chancen habe, in Sachsen Regierungsverantwortung zu übernehmen.
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Der 54-Jährige Jörg Urban erreichte eine Zustimmung von 84,5 Prozent bei der Wahl der Listenplätze für die sächsische Landtagswahl. Quelle: dpa
Landesparteitag der AfD Sachsen

Der 54-Jährige Jörg Urban erreichte eine Zustimmung von 84,5 Prozent bei der Wahl der Listenplätze für die sächsische Landtagswahl.

(Foto: dpa)

MarkneukirchenDie AfD in Sachsen geht mit dem Anspruch der Regierungsübernahme in die Landtagswahl am 1. September. Auf einem Parteitag zur Aufstellung der Landesliste in Markneukirchen beschworen Funktionäre und Mitglieder eine „Blaue Wende“ in ganz Deutschland herauf. Zugleich sprachen sie von einer Bedrohung der deutschen Kultur durch den Islam: „Die Landtagswahl wird die Volksabstimmung darüber, ob Sachsen deutsch bleibt“, sagte etwa Generalsekretär Jan Zwerg.

Der Landespartei- und Fraktionschef Jörg Urban kam auf Platz eins der Liste. Der 54-Jährige erreichte eine Zustimmung von 84,5 Prozent. Im Wahlkampf will die AfD mit einer Art Doppelspitze agieren. Diesen Begriff verwendete der AfD-Fraktionsvize im Bundestag, Tino Chrupalla. Denkbar ist, dass Chrupalla als Kandidat für das Amt des sächsischen Ministerpräsidenten aufgestellt wird. Eine Entscheidung darüber soll aber erst im Sommer fallen.

Urban zeigte sich vom Erfolg der AfD bei der Landtagswahl überzeugt. Bei der Wahl vor fünf Jahren sei man noch eine „aufstrebende Kleinpartei“ gewesen, jetzt habe man reale Chancen, Regierungsverantwortung zu übernehmen, sagte er. Der AfD sei seit 2014 ein Siegeszug gelungen und sie habe ihre politischen Themenfelder erweitert.

Die sächsische AfD liegt in Wahlumfragen derzeit bei 25 Prozent und damit vier Prozentpunkte hinter der CDU. In keinem anderen Bundesland erhält sie in Umfragen so viel Zustimmung. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat ein Bündnis mit der AfD wiederholt ausgeschlossen.

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  • dpa
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