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Landtagswahlen in Sachsen Anhalt Umfragen sehen keine Chance für Rot-Rot-Grün

AfD und SPD liegen derzeit in Sachsen-Anhalt bei Meinungsumfragen fast gleichauf – laut einer Insa-Umfrage. Das Meinungsforschungsinstitut lieferte schon in der Vergangenheit beachtlich gute Zahlen für die AfD.
05.12.2015 - 14:41 Uhr
Die neue Chefin führt ihre Partei zu neuen Umfrage-Rekorden. Quelle: Reuters
Frauke Petry

Die neue Chefin führt ihre Partei zu neuen Umfrage-Rekorden.

(Foto: Reuters)

Magdeburg Gut drei Monate vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt entwickelt sich die große Koalition in der Gunst der Wähler völlig unterschiedlich. Die CDU von Ministerpräsident Reiner Haseloff legt nach einer Umfrage des Insa-Instituts für die „Bild“-Zeitung gegenüber der Wahl 2011 auf 35 Prozent zu (plus 2,5 Punkte) – die mitregierende SPD stürzt auf 15,5 Prozent ab (minus 6 Punkte).

Neu in den Magdeburger Landtag einziehen würde nach derzeitigem Stand die AfD mit beachtlichen 13,5 Prozent. Noch im September kam die Partei in einer Infratest-dimap-Umfrage für den MDR nur auf 5,0 Prozent. Die Linke kann in der Umfrage mit 23 Prozent ihr Ergebnis der letzten Wahl knapp halten. Die Grünen rutschen leicht auf 6,0 Prozent. Die nicht im Landtag vertretene FDP kann sich mit 3,0 Prozent kaum Chancen auf einen Sprung ins Parlament machen.

Rein rechnerisch wäre sowohl die Fortsetzung der schwarz-roten Koalition möglich als auch eine Koalition von CDU und AfD; Rot-Rot-Grün hätte keine Mehrheit. „Bis zum 13. März ist aber auch viel möglich - jede zweite Wähler weiß noch nicht, für wen er stimmen will“, sagt Insa-Chef Hermann Binkert.

Die Insa-Zahlen sind umstritten: Institutschef Binkert bekennt sich offen zu seiner Sympathie für die AfD und stellte der Thüringer Landtagsfraktion laut „Zeit Online“ schon Räumlichkeiten in seinem Institut zur Verfügung. Im November sah Insa die Rechtspopulisten exklusiv als drittstärkste Kraft in Deutschland und bei 10,5 Prozent – in Forsa-Umfragen lag die AfD zur selben Zeit bei 7 bis 8 Punkten.

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