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Landwirtschaft „Tieren hilft kein Geld, sondern Futter“ – Landwirtschaftsministerin Klöckner sieht Dürrehilfen für Bauern weiter skeptisch

Die Agrarministerin will das Futterangebot erhöhen, nicht die Preise. Die Bauern müssen sich in ihrer Hoffnung auf Geldhilfen weiter gedulden.
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Die CDU-Politikerin ziert sich bei der Frage nach Finanzhilfen. Quelle: dpa
Julia Klöckner

Die CDU-Politikerin ziert sich bei der Frage nach Finanzhilfen.

(Foto: dpa)

Erfüllungsgehilfin der deutschen Bauern will Julia Klöckner nicht sein. Das hat die 45-jährige Bundesagrarministerin erklärt, als sich abzeichnete, dass die Trockenheit im Land den Bauern in diesem Jahr besonders schwer zu schaffen macht. Deshalb hat sie nicht etwa schon Ende Juli ungeprüft Hilfen für die Landwirte zugesagt, sondern auf die Erntebilanz verwiesen, die sie kommende Woche vorlegen will.

Ob der Bund dann gemeinsam mit den Bundesländern wie zuletzt 2003 mit Geld helfen wird, ließ sie offen, auch wenn Unionsfraktionschef Volker Kauder schon frühzeitig generös erklärt hatte, die Regierung solle „nicht kleinlich sein“.

Die Rheinland-Pfälzerin, die seit März als Bundesministerin agiert, sucht mit ihrer Politik nicht den schnellen Applaus. Stattdessen hat sie eine Verordnung bekanntgegeben, mit der Futteranbaubetriebe auf Antrag ökologische Vorrangflächen zum Anbau nutzen dürfen, damit die Nutztiere im Land trotz schwacher Ernte gut über den Winter kommen.

„Tieren hilft kein Geld, sondern Futter“, sagt die CDU-Politikerin. Sie wolle das Angebot erhöhen, nicht für steigende Preise sorgen. In einer Woche werden die Bauern endgültig wissen, wie groß Klöckners Hilfsbereitschaft ausfällt. Die Bauern fordern eine Milliarde Euro.

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1 Kommentar zu "Landwirtschaft: „Tieren hilft kein Geld, sondern Futter“ – Landwirtschaftsministerin Klöckner sieht Dürrehilfen für Bauern weiter skeptisch"

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  • Durch diese "unbeschreibliche" Kompetenz wird den "Frustwählern" = AfD Tür und Tor geöffnet. Die haben auch kein Konzept. Ganz ganz "doll" Frau Klöckner. ;-)